Samstag, 12. April 2014

Zähne, U4 und Impfen - kleine große Herausforderungen (14 Wochen + 5 Tage alt)

 

 

Die Zähne bei den Kleinsten


Bei meiner Maus fing es bereits letzte Woche (13. Lebenswoche) mit dem Einschieben der Zahnwurzeln in den Kiefer an. Es waren schwere Tage und meine Kleine tat mir wahnsinnig Leid. Sie hatte starke Schmerzen, schrie fast den ganzen Tag und war in manchen Momenten nicht einmal mehr zu beruhigen. Ich wusste mir sodann nur noch mit pflanzlichen Zäpfchen gegen Unruhe, Viburcol, zu helfen. Und ich bin wahnsinnig froh, dass es diesen kleinen Schläfrigmacher gibt. Ich glaube vor allem für Leyla war es damit viel besser. So musste sie nicht die ganze Zeit schreien, hatte die Schmerzen vermutlich nicht so stark wahrgenommen und konnte neue Kräfte tanken. Sie trank sehr schlecht, weil ihr auch dies scheinbar Schmerzen verursachte. Ich kaufte einen Kühl-Beißring, welchen sie gut annahm und nach anfänglicher Skepsis gerne daran lutschte. Eine Veilchenwurzel soll auch zur Linderung beitragen, aber bislang schmeckt ihr das nicht. Ich habe gelesen, dass man es einfach immer wieder versuchen soll.

Zwei Mal schrie sie so dermaßen, dass sie gar nichts mehr von der Außenwelt mitbekam. Sie war irgendwie ganz weit weg. Beide Male zog ich ihr ohne Vorwarnung die Hose und Windel aus. Leyla war darüber so verwundert, dass sie zumindest für wenige Minuten das Schreien vergaß. Die Kleine dachte sich sicherlich "Mama, was machst du denn mit mir? Warum ziehst du jetzt meine Hose aus?" Aber der Trick funktionierte zumindest, dass sie herunterfuhr. 

Zuerst glaubte ich, dass meine Maus sicherlich nur wenige Tage mit den Zähnchen zu kämpfen haben würde - aber inzwischen sind wir bei Tag 7. Seit dem 5. "Zahntag" geht es etwas bergauf. Sie trinkt wieder, sie lacht - das hat sie nämlich die Schreitage überhaupt nicht mehr gemacht - und ist schon entspannter. Ich begab mich auf die Suche nach einem Zahngel, welches kein Alkohol enthält und ich wurde zweifach fündig: Mammut Zahni und Multi-Mam. Die Erfahrungsberichte zu Mammut Zahni klangen gut und so bestellte ich sogleich das Gel. Da Leyla aber so unter den Schmerzen litt, konnte ich nicht weiter warten und ich wollte sie auch nicht mit den Schlaf-Zäpfchen zubomben, sodass ich in den dm fuhr und ihr dort Dentinox Gel kaufte. Dieses beinhaltet zwar Alkohol, aber ist eine gute Alternative bis das alkoholfreie Zahnungsgel zugestellt wird. Man gibt das Gel ja auch nur in sehr geringen Mengen auf das Zahnfleisch und füllt nicht das Kind ab. Das Gel wirkt wahre Wunder.. es  geht ihr viel besser. 3 x täglich massiere ich ihr das Zahnfleisch ein und sie macht das prima mit. Ich sage "Mach aaaaaaah" und sie macht tatsächlich anstandslos das Mündchen zum Einmassieren auf. Wenn ich das Gel verteile und mit meinem Finger in ihrem Mund "spiele", dann lacht sie. Ich glaube sie hat schnell gemerkt, dass ihr das Zahngel die Schmerzen nimmt und deshalb lässt sie die Hilfe zu. Mal schauen wie viele Tage noch das Einschieben der Zahnwurzeln in den Kiefer dauert. Hatte es mir kürzer vorgestellt, aber mit dem Zahngel ist alles gut aushaltbar.

Erkältungen... sowas braucht die Welt nicht

Mich hat es erwischt. Schniefend sitze ich vor dem Laptop und schreibe im Blog. Ich war schon ewig nicht mehr erkältet und irgendwann musste es ja wieder kommen. Es ist allerdings das erste Mal, dass ich mit Baby im Haus krank werde. Bereits die ganze Woche kämpfe ich mit Heiserkeit und Halsschmerzen. Beides ist nun soweit weg, nun ist der Schnupfen und Husten da. Und leider habe ich stark im Gefühl, dass Leyla auch auf dem Weg zu ihrer ersten Erkältung ist. Sie hat heute ungewöhnlich viel geschlafen und vor allem ist sie einfach so immer wieder eingeschlafen. In einem Moment lacht sie und schaut sich um und im nächsten Fallen die Augen zu und weg war sie. Auf Grund dieses ungewöhnlichen Verhaltens habe ich gleich ihre Temperatur gemessen: 37,5 um etwa 18 Uhr. Natürlich lese ich überall, dass dies die ganz normale Körpertemperatur von Babys sei, aber bei Leyla ist dies die bisher höchste Temperatur, welche ich seit Geburt gemessen hatte. Ich habe schon häufiger "Fieber" gemessen und natürlich auch die letzten Tage regelmäßig wegen den Zähnchen. Ihre normale Körpertemperatur liegt immer zwischen 36,3 bis 36,5. Hat sie wohl von mir, bei mir siedelt es sich im selben eher unteren Bereich an. Ich hoffe nach wie vor, dass es sie nicht erwischt.. aber ich habe ein ungutes Gefühl. Diese Nacht werden mich Fieberthermometer und für alle Fälle Fieberzäpfchen begleiten. Ich habe vor wenigen Stunden für alle Fälle nochmals nachgeschaut, ob ich etwas im Haus habe. Ich habe Nurofen Fieberzäpfchen ab 6 Kilo (die hat sie auf jeden Fall) und Paracetamol Fieberzäpfchen ab 7 Kilo bzw. 6 Monate. Von den 6 Monaten sind wir noch ein ganzes Stück entfernt, aber die 7 Kilo hat sie vermutlich schon oder so gut wie. Dies ist zumindest mein Empfinden und dies sprach meine Waage vor wenigen Tagen. Aber ob diese einwandfrei funktioniert - darauf möchte ich mich nicht festlegen. Sollte diese Nacht etwas sein, kommen die Nurofen Zäpfchen zum Einsatz. Laut meiner damaligen Kinderärztin soll man diese bereits ab 38,5 Grad verabreichen, mit 39 habe ein Baby/Kind Fieber. Hoffentlich geht alles gut.

Der U 4 Termin steht vor der Tür / Das große Thema Impfen

Noch zwei Tage und wir haben endlich die U4 Untersuchung bei unserem neuen Kinderarzt. Ich freue mich auf Leylas neue Gewichts- und Größenwerte. Die U3 ist schließlich schon über 2 Monate her - da wird sich einiges getan haben. Die Zeitspanne zwischen den zwei U-Untersuchungen war ganz schön lange gewesen, aber dies kann man nicht ändern. Laut der Arzthelferin würde die Praxis nicht alles so eng mit dem Impfen sehen, was mich erstmals beruhigt. Also am Montag habe ich nicht vor Leyla impfen zu lassen. Ich wollte dies zum Einen nicht vor dem 6. Lebensmonat tun, zum Anderen möchte ich mir absolut sicher sein, was ich da tue und für die Kleine wäre es mit vermutlich anbahnender Erkältung und dem Zahnen der absolut ungünstigste Zeitpunkt überhaupt. Aber der Zeitpunkt und die Erkältung sind nur aktuell "gute" Argumentationsgründe und haben mit meiner Impfentscheidung nichts zu tun. Ich habe mich gestern wieder verstärkter mit dem Thema befasst und finde es weiterhin ein wahnsinnig schweres Kapitel. Warum gibt es keine Impfstoffe, welche weniger oder keine Nebenwirkungen haben? Wenn ich von Fieberkrämpfen -meist- ohne bleibende Folgen und -vorübergehenden- Lähmungen lese, da wird mir ganz anders. Zumal ich für mein persönliches Empfinden nicht den 6-fach-Impfstoff impfen lassen möchte. Der 4er Impfstoff gefällt mir schon etwas besser, aber auch hier stört mich der Impfstoff gegen Keuchhusten, der in 60 % der Fälle nicht wirken würde, da sich die Bakterien immer wieder verändern und der Impfstoff für die "neuen Stämme" keinen Schutz mehr bietet. Was ich als sinnvoller erachte ist Polio (Kinderlähmung), Tetanus (Wundstarrkrampf) und Diphtherie. Für Polio und Tetanus gibt es Einzelimpfstoffe auch für Säuglinge, für Diphtherie gibt es einen Einzelimpfstoff, der sodann ab dem 5. Lebensjahr nachgeholt werden könnte (sofern dies ein Arzt macht). Aber wenn man sich die Krankheiten und Verläufe, das Risiko und die großteils "wirkungsarmen" Impfstoffe auf www.impf-info.de durchliest, da fragt man sich doch wirklich: Was braucht das Kind wirklich an Impfungen? Bringen die Impfstoffe überhaupt noch etwas gegen die Krankheiten, oder sind die Erreger inzwischen so verändert, dass sie schlichtweg nicht mehr wirken? Nachdem ich mir nun einiges auf der obigen Seite durchgelesen habe, finde ich eigentlich nur noch Polio interessant. Das gäbe es auch als Einzelimpfstoff. Oh weia ist das schwer. Die Impfschäden und die schlechte Verträglichkeit sollte man auch nicht außer Acht lassen. Das wird so oft gemacht und dann lese ich immer die Problematiken im Schwangerschafts-Babyforum "Mein Kind wurde geimpft und schreit seit Wochen nur noch, mein Kind hat Fieber, mein Kind hat Fieberkrämpfe, mein Kind erbricht nur noch, mein Kind trinkt nichts mehr, mein Kind ist in der Kinderklinik wegen der Impfung" und und und. Sollte ich mich in den nächsten Wochen oder Monaten für eine Impfstrategie entscheiden, werde ich wohl im Anschluss genauso rumjammern. Leyla wird das nicht gut wegstecken - das weiß ich. Sie ist so empfindlich, da wird was sein. Egal wie ich mich entscheide, ich habe noch etwas Zeit - vor der U5 gibt es bei mir keine Impfung. Der STIKO-Impfplan, daran können wir uns eh nicht mehr halten. Laut diesem hätte sie schon vor 5 Wochen das erste Mal geimpft werden müssen.

Impfen.. ein schweres Thema und deshalb nicht für die Schlafenszeit bestimmt :) - Gute Nacht ihr Lieben! Morgen gibt es ein neues Gewinnspiel + die Bekanntgabe der Gewinner der Schnullerketten und des Clearblue Schwangerschaftstest :)!

Freitag, 11. April 2014

Last Minute: Mamas für Difrax Fläschchen-Produkttest gesucht (bis Mo.,13.04.2014)


Es gibt ein ganz tolles Fläschchen, welches ich bald selbst testen darf und nun haben noch mehrere meiner Blogleserinnen die Möglichkeit die 250 ml Difrax S-Flasche zu testen.

Difrax sucht dringend Mütter mit Babys von 0-6 Monaten, die an einer internationalen Umfrage teilnehmen möchten. Die Teilnehmer würden 2 Wochen lang die 250 ml S-Flasche von Difrax testen und über einen (englischen, aber einfachen) online Fragebogen evaluieren. Die Testprodukte dürfen die Tester nach der Testphase natürlich kostenlos behalten.

Hast du ein Baby im Alter von 0-6 Monaten und fütterst es mindestens zweimal täglich mit der Flasche?  Dann schicke mir, wenn du Lust auf diesen tollen Produkttest hast, bis Montag, den 13.04.2014, 12:00 Uhr eine E-Mail an herzensstern.blog(@)gmail.com mit Angabe deines Namens, Lieferadresse, Alter (von Dir und Deinem Baby) und deine E-Mailadresse. Ich leite deine Kontaktdaten vertrauensvoll und ausschließlich für den Produkttest weiter.

Die Ausgewählten erhalten dann per Post die Testprodukte und per Mail den Link zur Umfrage.


Hier noch ein paar Grunddaten zu der Difrax S-Flasche:

Die Difrax S-Flasche kann von Geburt an benutzt werden und eignet sich ideal zum Kombinieren von Stillen und Flaschenfüttern.
Die einzigartige S-Form bedeutet, dass der Sauger stets mit Milch und nicht mit Luft gefüllt ist. Dank eines Ventils im Flaschenboden verschluckt das Baby weniger Luft und hat daher weniger Probleme mit Bäuerchen, Erbrechen, Bauchkrämpfen und Ohrenschmerzen.
Neben all diesen Vorteilen für das Kind, ist die Flasche auch besser für die Eltern. Das S-förmige Design erlaubt dem fütternden Erwachsenen, eine entspannte, ergonomische Sitzhaltung einzunehmen, bei der Rücken und Schultern weniger belastet werden.
Die S-Flasche wird beim Füttern mit der kurzen Seite nach oben gehalten.

Ich drücke die Däumchen und freue mich zu lesen, wer alles ein Fläschchen bekommen hat und ihr könnt mir auch gerne eure Erfahrungen mitteilen. Ich fange das Testen in den nächsten Tagen an und bin schon gespannt :)!


Donnerstag, 10. April 2014

Die Gefahr des Plötzlichen Kindstods (14 Wochen+3 Tage alt)



Mein Herz blieb letzte Nacht stehen. Wie jede Nacht versuchte Leyla zu mir zu robben. Dieses Mal drehte sie sich auf den Bauch und das Gesicht steckte in der Matratze. Sie kam nicht mehr herum. Schaffte es nicht sich im Schlaf auf den Rücken oder die Seite zu drehen. Ich weiß nicht warum ich wach wurde. Leyla schrie nicht. Sie zappelte nur leicht mit Armen und Beinen während ihr Kopf in der Matratze steckte. Als ich es bemerkte , drehte ich sie blitzschnell um. Sie fing an zu schreien und ich nahm sie in den Arm, dann schlief sie wieder ein und diese Nacht ließ ich sie auch nicht mehr los.

Der Plötzliche Kindstod, überraschend und unvorhersehbar. Für die Eltern das Schlimmste was passieren kann. Machtlos und völlig schockiert wird man zumeist in der Nacht bzw dem Morgen danach überrascht. Die Ursachen sind oft unklar. Man kann oftmals nur Vermutungen anstellen. Manche Eltern müssen sich gefallen lassen, sie hätten vermutlich ihr Kind getötet. Furchtbar, wenn Eltern ihr Kind verlieren und sie sodann noch Vorwürfe, falsche Ratschläge oder eine Fehlersuche, welche fehl am Platz sind, erfolgen. 

Der Plötzliche Kindstod ist keine Krankheit, es ist einfach eine Benennung für ein schreckliches Ereignis, wenn ein scheinbar gesundes Baby unter einem Jahr, in manchen Fällen auch darüber hinaus, ohne ersichtlichen Grund im Schlaf das Atmen aufhört. Es ist die häufigste Todesursachen bei Babys. Durch Ratschläge, Aufklärungen der Eltern wurden die Todesfälle in den letzten 20 Jahren um ein Drittel gesenkt, doch auch 300 Fälle allein in Deutschland pro Jahr sind weiterhin 300 Fälle zu viel. Zumeist tritt der Plötzliche Kindstod zwischen dem dritten und vierten Lebensmonat auf, 90 % der Fälle finden in den ersten 6 Monaten statt. 

Es wird weltweit nach den Gründen des Plötzlichen Kindstod geforscht. Es hängen wohl meist mehrere Punkte zusammen und führen zu dem stummen Tod. Ein paar Punkte führe ich hier auf:

- das Baby kann die Atmung und den Blutdruck noch nicht gut selbst regulieren
- es liegen manchmal Defekte im Gehirn vor und diese können zu Atemaussetzern oder der einem Ausfall der Blutdruckregulierung führen
- jeder Mensch hat einen sinkenden Blutdruck im Schlaf. Manche Kinder verkraften den starken Abfall des Blutdrucks nicht
- das Baby schläft auf den Bauch bzw. dem Gesicht nach unten, z.B. in die Matratze gesteckt. Es kann sich zwischen Matratze und Gesicht des Babys Kohlendioxid bilden und sie atmen das gefährliche Gift ein. Manche Kinder wachen auf, wenn der Wert im Blut zu hoch steigt, aber nicht jedes Kind erwacht hierbei aus seinem Schlaf

Tipps um die Gefahr des Plötzlichen Kindstods möglichst gering zu halten:

-Baby in Rückenlage schlafen lassen
-Keine Kuscheltiere, Bettwäsche, Schmusetücher und lose Stoffe ect ins Bett legen 
- Nestchen, Betthimmel und Co vermeiden
-ein Baby passt sich im Schlaf meist der Atmung der Mutter an (das stimmt wirklich, lausche mal der Atmung deines Kindes, wenn es auf dir oder in deiner Nähe schläft). Das Kind im ersten Lebensjahr im Elternschlafzimmer in einem separaten Bett schlafen lassen
-nicht in der Schwangerschaft rauchen und auch nach der Geburt niemanden in der Nähe des Babys rauchen lassen
-ein Baby niemals in das Bett eines Rauchers, in ein Wasserbett, einen Sitzsack oder andere weichen Untergründe ohne festen Halt legen  
-die Raum-Schlaftemperatur sollte bei 18 Grad liegen und man soll das Kind nicht zu warm einpacken um eine Überhitzung zu vermeiden. Fühltest im Nacken oder am Bauch sind immer empfehlenswert
-Stillen (sofern es drei Monate erfolgt) senkt nachweislich das Risiko
-immer wieder umstritten: das Familienbett. Manche Experten glauben somit die Gefahr zu senken, weil Baby und Mama einen leichteren Schlaf bekommen und die Mutter meist schnell Veränderungen der Atmung oder des Schlafes feststellt. Wenn man Alkohol getrunken hat, niemals das Kind zu einem ins Bett legen. Es kann aber auch ohne Alkohol passieren, dass man dem Kind im Schlaf die Decke über den Kopf zieht, deshalb eignet sich besonders gut ein Beistellbett. Das Kind liegt nah bei den Eltern und hat doch sein eigenes Reich ohne gefährliche Decken und Co. 
- ein Schnuller beim Schlafen - würde das Risiko bis zu 90 % senken. Das Kind würde sich nicht die Luftzufuhr abschneiden und die Entwicklung der Bahnen im Gehirn fördern

Unsere Maus schläft an meiner Bettseite im Beistellbett. Sie robbt bereits einige Wochen  und versucht zu mir zu kommen. Es ist praktisch, sobald ich merken, dass sie unruhiger wird, gebe ich ihr je nach Gefühl meine Hand und die schläft wieder entspannter weiter oder ich mache ihr ein Fläschchen, welches sie meist 5-15 Minuten später trinkt. So lange dauert es meist bei ihr zwischen dem Unruhig werden und wegen Hunger schreien. Im Schlaf füttern würde bei ihr, wie es manch andere machen, nichts bringen. Dann trinkt sie alle paar Minuten 10 ml. Morgens um 6 Uhr nehme ich Leyla zu mir ins Bett und lege sie neben mich. Sie fängt meist an unruhig zu werden. Anfangs stand ich dann eben so früh mit ihr auf. Irgendwann stellte ich fest, dass wenn ich sie um diese Zeit zu mir lege, schläft sie noch mindestens 1 1/2 Stunden, meist sogar 2 oder 2 1/2 Stunden. Wenn ich die Kleine zu mir lege, tue ich allerdings Kopfkissen und Bettdecke weg. Wenn Leyla ohne alles schlafen muss, muss ich es als Mama dann eben auch tun und man gewöhnt sich schnell dran. 

So Mausi ist wach und wir starten in den neuen Tag. Mal schauen was die Zähne uns heute sagen. Den Rückbildungskurs besuchen wir dann auch wieder :). 

Montag, 7. April 2014

14. Lebenswoche und die Zähnchen (14 Wochen alt)



Sie kommen zwar noch nicht und sind auch nicht da, doch seit gestern schreit Leyla unendlich viel und lässt sich nicht beruhigen. Alles was sonst half: Föhn, Staubsauger, Babytrage.. Nichts hilft im Moment. Gestern schrie sie sich innerhalb 2-3 Minuten so in Rage (sie ist ja immer gleich auf 100), dass sie gar nichts mehr von Außen wahrnahm. Sie hatte einen knallroten Kopf und bekam durch das viele Schreien kaum Luft mehr. Ich packte sie schnell und zog ihr die Kleidung aus.. Komisch auf welche Ideen Mamas in so einer Situation kommen. Ich hatte gar nicht darüber nachgedacht, sondern einfach gemacht was mir mein Gefühl sagte und sodann hörte das Schreien auf. Sie schaute mich ganz verwundert an. So in dem Stil "Warum hast du mich denn jetzt ausgezogen? Was ist das für eine Logik Mama?". Und doch war sie durch diese völlig neu geschaffene Situation so überrascht, dass sie einige Minuten still war und sich beruhigte. Der Tag schlängelte sich so durch und ich war glücklich als die Maus sodann friedlich in die Nacht einschlief. 

Heute war es genauso. Wieder sehr viel Schreien. Sobald ich mich nur zum Tisch drehte um die Wasserflasche zu nehmen und einen Schluck zu trinken, ging das Schreien los. Mir kommt es so vor, als dürfte ich nichts außer sie anschauen. Kein Essen kochen, kein Putzen, selbst um eine Instrumental-Version eines Liedes für sie am Laptop herauszusuchen um ihr sodann etwas vorzusingen.. Alles verboten ;). 
Heute Mittag rief ich meinen fleißigen Mann an, dass er noch zum dm fahren und einen Beißring kaufen solle. Wieso? Ich konnte es mir selbst kaum erklären. Leyla sabberte heute extrem viel und war drauf und dran ihre komplette Hand im Mund zu verschlingen. Deshalb glaubte ich, dass sie vielleicht Probleme mit den Zähnchen habe und deshalb wollte ich einfach einen Beißring. Er kühlt jetzt im Kühlschrank und morgen wird er ausgiebig getestet werden. Ich hoffe das verschafft etwas Linderung. Auch gab ich ihr Globulis, welche ich vor wenigen Wochen provisorisch in einer Online-Apotheke für den Fall der Fälle bestellt hatte. Es sind Osanit Globulis. Ob sie helfen, werde ich vermutlich in den nächsten Tagen sehen. Die Osanit Globulis sind ua für Zahnungsbeschwerden. Ich habe ihr vorhind 8 Kügelchen gegeben und anschließend schlief sie ruckizucki ein. Aber es kann auch nur ein Zufall gewesen sein ;). So geschrieen wie heute und gestern hat sie nicht einmal zu ihrer Schrei-Blütezeit ganz am Anfang. Sie tat mir heute dermaßen Leid, dass ich sie zum Schluss küssend durch die Wohnung trug, sanft mit ihr Sprach und doch auch bei mir ganz viele Tränchen voller Mitgefühl flossen. Ach sie tat mir so Leid.

Gerade ist sie in meinem Schoß eingeschlafen. Ich checke meine E-Mails mit dem Handy und sehe einen Newsletter zur 14. Lebenswoche von Leyla. Und dieser zeigte mir, dass ich absolut richtig auf mein Mama-Gefühl gehört habe und sie Schmerzen wegen den Zähnchen haben wird. Und zwar drücken sich nun die Zahnwurzeln in den Kiefer und manche Babys würden hierauf besonders empfindlich reagieren, anderen würde man gar nichts anmerken. Ich hätte nie geglaubt, dass man schon mit drei Monaten erste "Zahnprobleme" haben kann. Ich hoffe sie hat es schnell gepackt! Meine Aufgabe ist nun, ganz viel kuscheln und zeigen, dass ich für sie da bin und wir auch das meistern.

Unser Termin im Helmtherapiezentrum


Ganz gespannt machten wir uns heute Morgen auf den Weg um eine Entscheidung zu erfahren, ob Leyla einen Babyhelm wegen ihrem schiefen Köpfchen benötigen würde oder nicht. Ich fragte mich, ob ich vielleicht übertreiben würde und es gar nicht so schlimm sei. Dort angekommen sahen wir einen Jungen mit 8 Monaten und ein Mädchen mit 12 Monaten mit je einem Babyhelm. Der Junge hatte kleine Rennautos auf dem Helm und das Mädchen zuckersüße Herzen in Regenbogenfarben. Beide sahen richtig klasse aus! In einem Regal waren verschiedene Muster ausgestellt, wie der Helm für das Kind von den Farben her gestaltet werden kann. Und ich dachte, ich müsste ihn anmalen ;). Umso besser, dass hierauf Wert gelegt wird, dass die Helme für die Kleinsten farbenfroh und kindgerecht gestaltet sind. Am Besten hat mir ein rosa Helm mit Käfern gefallen. Aber auch die anderen Muster werden sodann eine solche Motiventscheidung schwer machen. Leyla bekam bei der Untersuchung von dem netten Mann ein weißes Mützchen an. Wir legten sie sodann flach in ein Gerät. Es sah etwas wie ein Scanner aus und war es in diesem Sinn auch. Die Seitenwände waren schön bunt, oben war es offen. Das ganze Liegen und Scannen dauerte nicht länger als 20 Sekunden. Ein Computer berechnete sodann ihren Kopf. Der Mann erklärte uns die Ergebnisse des 3 D Scanners. Bis zu 0,5 cm Unterschied bezüglich der Asymmetrie der beiden Kopfhälften sei normal und habe fast jedes Kind. Ganz einfach durch die empfohlene Rückenlage. Bis zu 1 cm könnte man noch sehr gut mit Krankengymnastik oder Osteopathie behandeln. Ab 1,1 cm bis 1,5 wird es schon schwerer und manchmal hilft letztendlich nur noch der Babyhelm. Ab 1,6 ist es schon eine starke Kopfverformung, welche sich auch anhand von unterschiedlichen Höhen der Ohren und den verschieden ausgeprägten Gesichtshelfen mit Motorikeinschränkungen bemerkbar macht. Hier sei meist der Babyhelm die letzte Möglichkeit um wirklich die Kopfverformung wieder in eine normale Position zu bringen. Leyla hat eine Kopfasymmetrie von 2,1 cm und somit eine so starke Verformung, welche ohne den Babyhelm immer ein schiefes Köpchen nach sich ziehen würde. Für uns steht fest, dass wir den Babyhelm möchten. Man versucht alles um seinem Kind zu helfen und ich möchte später einmal nicht verantwortlich dafür sein, wenn meine Tochter Probleme wegen der starken Kopfverformung haben würde. Wir sind nun so verblieben, dass unser neuer Kinderarzt ein Rezept ausstellen soll. Sofern er dies nicht tun würde, erhalten wir Kontaktdaten von Spezialisten, welche auf jeden Fall dieses Rezept ausstellen. Sodann würde das Helmtherapiezentrum mit der Krankenkasse die Kostenfrage klären. In 6 Wochen haben wir den nächsten Termin und bis dahin wäre alles soweit geklärt, dass der Helm für Leyla hergestellt werden kann. Vor dem 4. Lebensmonat fängt man mit der Helmtherapie nicht an. Danach soll man sich so schnell wie möglich darum kümmern, weil sich nur im ersten Lebensjahr die Kopfform aufgrund der noch nicht festen Schädelknochen innerhalb weniger Wochen komplett normalisieren kann. Manche Eltern fuhren allerdings Monate oder sogar Jahre Kämpfe mit der Krankenkasse bezüglich der Kosten. Es ist natürlich viel Geld und wir hoffen unsere Kasse unterstützt uns auch ein wenig, aber selbst wenn nicht, werden wir den Babyhelm für unsere Tochter erstellen lassen. 

Nächste Woche steht die U4 an - ich bin auf unseren neuen Kinderarzt und Leylas aktuelles Gewicht und ihre Größe gespannt! 

Also ihr Lieben, wenn ihr in die 14. Lebenswoche kommt - es ist nicht nur ein Schub, falls euer Kind unruhig ist oder so viel schreit wie meine Kleine - das sind die Zähnchen, die sich auf das Wachstum in wenigen Monaten vorbereiten. Laut meiner Tabelle wäre aber nun auch der erste richtig lange Schub, welcher sich bis zu 5 Wochen ziehen könnte. Danach könnte das Baby noch einiges mehr :). Das muss man im Blick haben und sich schon einmal vorfreuen :)! Und wenn ihr mal ein Baby mit einem bunten Helm seht, wisst ihr, was dahinter steckt ;)!

Sonntag, 6. April 2014

Gewinnspiel zum Sonntag


Für werdende und schon gewordene Mamis und Papis

 


So es wird wieder Zeit für ein Gewinnspiel und es werden in den nächsten Wochen sogar mehrere Folgen, denn ich habe so viele tolle Sachen für euch zu verlosen :)!

Diese Woche starten wir mit einem Gewinnspiel für Mamas und Papas und alle die diesem Vollzeitjob ;) - entgegensehnen. 

Wenn du gerade sehnsüchtig den Kugelbauch erwartest und fleißig hibbelst, dann ist dieser Gewinn vermutlich das Richtige für dich: Einen Schwangerschaftstest von Clearblue. 



Ich selbst hatte mit den Tests von Clearblue bislang immer die frühesten richtigen Ergebnisse. Auch wenn es in dem Sinn kein Frühtest ist. Bei Clearblue wird der Urin nicht nur nach dem HCG gefiltert und dies ist das Geheimnis, dass die Tests meist sogar früher als die 10er Schwangerschaftstest das exakte Ergebnis klar und deutlich lesbar anzeigen. 





Für alle Schon-Mamas und Papas oder die sich auf dem besten Weg dorthin befinden und vielleicht schon das Geschlecht ihres Babys wissen: ich verlose noch drei individuelle Schnullerketten mit dem Namen eures Prinzen oder eurer Prinzessin. Alternativ könnt ihr euch etwas anderes aussuchen, wenn noch kein Name oder Geschlecht feststeht, wie "Spatz", "Engel" ect. :). Die Schnullerketten unterliegen natürlich der aktuellen DIN EN 12586 Norm und sind schadstoffgeprüft, speichelfest und schweißecht. 

Dein Weg zum Gewinn:

Schreibe einfach bis zum 12. April 2014

einen Kommentar unter diesen Post  
oder 
eine E-Mail mit dem Betreff "Gewinnspiel" an E-Mail


und beantworte diese Frage:


Was möchtest du gewinnen? Den Schwangerschaftstest von Clearblue oder eine Schnullerkette? Sofern du eine von den Schnullerketten gewinnen möchtest: Wie heißt dein Baby oder wird es heißen? 


Nach der Auslosung, schreibe ich die Gewinner an und sie werden hier auf dem Blog bekannt gegeben.


Ich drücke ganz fest die Däumchen und vielleicht bist du schon nächste Woche unter den Gewinnern :)! 

Teilnahmebedingungen: 
Das Gewinnspiel endet am 12. April 2014 um 22:00 Uhr. Egal wie oft oder welche Möglichkeit der Teilnahme gewählt wird - jeder Teilnahmeberechtigter darf nur einmal teilnehmen. Mehrfach-Stimmen werden nicht gezählt. Der Gewinner wird per Zufallslos ermittelt und sodann mit Namen auf meinem Blog bekannt gegeben und angeschrieben. Teilnehmen können alle ab 18 Jahren (oder mit Zustimmung der Eltern) mit Wohnsitz in Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Samstag, 5. April 2014

Es wird nie langweilig (13 Wochen + 5 Tage alt)


Helmtherapie - wir nehmen es in Angriff

In Foren las ich von Wartezeiten bis zu zwei Monaten bezüglich der Helmtherapie. So rief ich direkt im Helmtherapie-Zentrum an und bekam bereits für kommenden Montag einen Termin. Mensch jetzt bin ich aber gespannt was wir dort vor Ort gesagt bekommen. Sie werden sich wohl mit am Besten auskennen und uns sagen können wie es um Leylas Köpchen steht. Der Mann am Telefon war erfreut, dass wir uns so früh gemeldet haben. Sofern notwendig, würde Leyla mit vier Monaten den Helm bekommen und man habe noch etwas Zeit um vorab eine eventuelle Kostenübernahme oder einen Zuschuss mit der Krankenkasse zu klären.
Der Kopf unserer Maus wird am Montag erst einmal mit einem 3D Scanner vermessen und sodann sehen wir weiter.
Sollte Leyla den Helm tragen müssen, werde ich ihn schön bunt anmalen- das steht fest :).

Mit einer lieben Mama habe ich mich auch über die Helmtherapie unterhalten. Sie hat eine Bekannte, deren Kind auch den Babyhelm tragen muss. Tatsächlich wäre sie gefragt worden: "Warum trägt das Kind einen Helm? Haben Sie ihr Kind vom Wickeltisch fallen lassen?". Sind die Menschen wirklich so gemein? Die Frau habe sich geschämt und wollte gar nicht mehr auf die Straße. Eieiei.. ich würde mich nicht für den Babyhelm schämen. Denn das zeigt doch nur, dass man alles versucht um seinen Kind zu helfen und ihm ein ganz normales Leben zu ermöglichen.

Leyla verbessert sich täglich in riesigen Schritten. Ich bin jeden Tag aufs Neue so positiv überrascht. Noch vor 2 Wochen konnte sie überhaupt nicht den Kopf aus der Bauchlage heben. Dann wurde es nach und nach besser. Und nun seit zwei, drei Tagen kann sie den Kopf mit einer Leichtigkeit nach oben richten. Ich bin so fasziniert. Sie hat auch etwas neues gelernt. Wenn sie keine Lust mehr hat den Kopf zu heben und auf dem Bauch zu liegen, dreht sie sich einfach auf die Seite und dann auf den Rücken :D. Zu meinem "Pech" wollte sie letzte Nacht dieses neue Können pausenlos demonstrieren. Ich konnte so gut wie gar nicht schlafen. Sie robbt jetzt nicht nur im Bett, sondern rollt sich auch noch umher. Aber natürlich auch immer in meine Richtung, sodass sie dauernd in meinem Bett liegt und sich an mich kuschelt ;). Mich hat das so nervös gemacht, dass sie sich nachts auf den Bauch legen könnte und so schläft, dass ich kein Auge zubekommen habe bzw. beruhigt schlafen konnte. Sie drehte sich immer wieder auf den Bauch, aber dann auch gleich wieder zurück auf den Rücken. Die Babys sollen ja nicht auf den Bauch wegen dem plötzlichen Kindstod schlafen. Was wenn ich in der Nacht aufwache und sie liegt auf dem Bauch? Mache ich mir zu viele Gedanken? Ach die Sorgen um das geliebte Kind hören nie auf :D.

 

Rückbildungsgymnastik - Unser 2. Tag


Am Donnerstag waren wir wieder bei dem Rückbildungskurs. Unser zweiter Kurstag und es lief erstaunlich gut. Zuerst war Leyla etwas knatschig, aber nach ein paar Übungen mit ihr in meinen Armen wurde sie müde und schlief zumindest wenige Minuten ihren Halbschlaf. Im Anschluss war sie natürlich wieder hellwach und bekam Hunger. Während der Milchgabe versuchte ich sogar ein paar Übungen auf dem Boden mitzumachen. Gegen Ende blühte sie auf und grinste alle an und sie lachte immer laut, wenn ein Baby zu Schreien anfing. Putzig und sehr amüsant :)! Dieses Mal war auch eine neue Mama da. Ihr Junge war auch so aktiv wie Leyla und mischte den Kurs auf. Mit der Mama verstand ich mich somit auf Anhieb :). Die "Böse" von letzter Woche blamierte sich etwas. Sie nahm zum Einen kochend heißes Wasser fürs Fläschchen mit und musste minutenlang warten bis es abgekühlt war, dann verbrannte sich scheinbar trotzdem das Baby die Zunge und pinkelte sich noch komplett ein. Die Hebamme wickelte dann das Kind und stellte dabei den krebsroten Po des Babys fest und gab viele Tipps. Die Mutter lief genauso rot wie der Po ihrer Tochter an. Das Kind tat mir sehr leid, aber dass die Mama, welche letzte Woche offen ihr Problem mit jungen Müttern darlegte, eins auf den Deckel bekam.. Das tat mir nicht wirklich leid ;). So hat sie zumindest mal gezeigt bekommen, dass es nicht auf das Alter der Mutter oder der Eltern ankommt. 

Zuhause war es dieses Mal kein Problem. Direkt nach dem Kurs schlief Leyla felsenfest ein und ansonsten war sie auch den restlichen Tag gut gelaunt.

Neue Gewinnspiele auf meinem Blog

Es gibt wieder etwas zu gewinnen. Schaue am Sonntag in meinen Blog - dann veröffentliche ich das erste neue Gewinnspiel. Ein kleinen Tipp gibt es: es wird ein für dich bzw. deinen Nachwuchs personalisierter Artikel sein :).

Babyschwimmen mit unserer Hübschen


Nachdem ich zwei Wochen den Anbieter des Babyschwimmens in unserem Nachbarort telefonisch zu erreichen versuchte und auch kein Rückruf erfolgt ist, haben wir uns einen anderen Kurs herausgesucht. Dieser beginnt am 2. Mai und kostet für 10 Stunden 75€. In Frankfurt gibt es auch einige Kurse über 100€, aber dies finde ich etwas übertrieben. Die Anmeldung ist erfolgt und nun steht unser Babyschwimmtermin. Juppi :)!!!

Die Verschönerung des Sternenkindergrabes


Die Umgestaltung des Grabes meiner Alisha und den anderen dort beigesetzten Sternenkindern wurde aufgrund der Kostenklärung erneut verschoben. Der Termin wurde auf den 5. Mai festgelegt und die Arbeiten würden für maximal eine Woche andauern. Das ewige Verschieben ist nicht so toll, aber wenn es dann endlich mal klappt, hoffe ich, dass uns ein wunderschön gestaltetes Sternenkindergrab begrüßt. 

Produkttest: DocMorris Glücksbox Frühling 2014 oder eher Pechbox?!

Das Boxen-Fieber hat mich gepackt und als ich sah, dass nun DocMorris seine erste Überraschungsbox für 9,99€ zzgl. 4,95€ Versandkosten (für Neukunden glücklicherweise versandkostenfrei) auf den Markt wirft, bestellte ich die "limitierte" (ist wahrscheinlich eher Werbung als Tatsache) Box. Wer sie kaufen möchte, sie ist noch auf www.docmorris.de zu haben.



Oh weia.. Ich sage es euch. Normalerweise durfte ich bislang immer positive Bewertungen verfassen, aber das was mich in dieser Box erwartete, enttäuschte mich dermaßen, dass ich sofort einen Widerruf verfasste und nun auf mein Retourenaufkleber warte. 



Was hat man sich bei der Glücksbox bloß gedacht? Lieblos wurden in einen billig wirkenden Karton Produkte ohne Zusammenhang geworfen. Jede andere Box packt ihre Überraschungen liebevoll ein, hier wurde dies scheinbar nicht als wichtig angesehen. Ich habe zwar nicht vor noch eine (für mich) Pechbox zu bestellen, aber meine Tipps für zukünftige Boxen, sofern diese in solch einem Format auf dem Markt bleiben möchte:

- die Farben und die Gestaltung des Kartons ist schön, aber ein stabilerer Karton, welcher nicht wie ein Schuhkarton wirkt, wäre wünschenswert

- den Inhalt in der Box ansprechender verpacken, damit die Lust des Auspackens erhöht wird und auch wirklich ein Überraschungsmoment einsetzt 

- eine spannendere Produktauswahl

Hier ist noch ein Bild des Inhalts:



Eucerin In-Dusch Body Lotion (50 ml Reisegröße): EUR 11,99 (400 ml)

Boots LAB Otiva Pflegender Körperbalsam (150 ml): EUR 19,90 (150 ml)

Avène Thermalwasser Spray (50 ml): EUR 9,90 (350 ml)

SANTE Soleil Lipstick color & care (5 g): EUR 2,95 (5 g)

Magnetrans Direkt 375 mg Granulat (2 Sticks): EUR 8,95 (20 Sticks) / EUR 16,95 (50 Sticks)

Parodontax mit Fluorid Zahnpasta (75 ml): EUR 4,49 (75 ml)

Vielleicht bin ich zu streng mit meinem Test und hatte zu viele Erwartungen, aber ich war einfach sehr unzufrieden. Demnach - hoffentlich wird für die Besteller in einem Vierteljahr der Inhalt der neuen Box besser. 

Und tschüss kleine "Glücksbox", bei mir warst du nur zu Besuch und ziehst nicht ein.