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Dienstag, 28. Januar 2014

Pucksäcke und Fläschchen in der Nacht (4 Wochen + 1 Tag alt)


Da schläft meine kleine Maus in ihrem Stubenwagen, die Sonne scheint und ich finde etwas Zeit um wieder im Blog zu schreiben. Ach ich liebe es. Schon vier Wochen ist Leyla alt und sie entwickelt sich prächtig. In den letzten Wochen haben wir viel erlebt und wir sind mittlerweile allesamt ein eingespieltes Team. Jedes noch so kleine Schreien oder Mimik unserer Tochter verstehen wir im Nu und es scheint so als könnten wir nun "Babyisch".

Pucksäcke für das erholsame Schlafen


Mittlerweile haben wir einige Pucksäcke im Haus. Nachdem wir schlaflose Nächte mit unserem schreienden Dino-Baby hatten, informierten wir uns über Pucksäcke. Viele schwören darauf und bereits im Vorfeld der Schwangerschaft überlegte ich mir ab und an, ob ich solch einen Pucksack kaufen solle. Meinen Kaufgedanken verwarf ich meist wieder schnell, weil ich einfach den Gedanken im Kopf hatte, dass ich meine Kleine in eine Zwangsjacke stecken würde. Ich ersteigerte mir die DVD "Das glücklichste Baby der Welt - So beruhigt sich ihr schreiendes Kind - so schläft es besser" von Dr. med. Harvey Karp. Dr. Karp ist ein renommierter Kinderarzt und Experte für frühkindliche Entwicklung. Gleichlautend gibt es auch ein Buch im Handel. Aber eine DVD zu schauen ist vor allem am Anfang der Elternschaft schneller in der knapp zur Verfügung stehenden Zeit gemeistert als ein Buch zu lesen. Während wir unsere Maus fütterten, schauten wir gebannt die DVD an und wandten beim nächsten Schreien die Tipps an. Einen Pucksack hatten wir bereits zuvor bestellt und somit praktisch zur Hand. Was Dr. Karp den Eltern in den Videos erzählte und lehrte, klang logisch und war absolut  nachvollziehbar. Als wir die Ratschläge bei Leyla versuchten, waren wir so platt, als sie im Nu friedlich einschlief. Wir pucken sie nun jede Nacht in ihren Pucksack. Sie schläft seitdem immer friedlich 3-4 Stunden am Stück. Zuvor kam sie unter anderem nach zwei Stunden. Nach dem Füttern und Wickeln in der Nacht schläft sie ganz entspannt wieder ein. Wir haben noch an manchen Tagen unsere Probleme mit dem "ersten Zubettlegen" am Abend. Manchmal ist sie sodann noch so aktiv, dass ein Schlafen nicht möglich ist. An anderen Tagen schlief sie auch schon seelenruhig um 8 Uhr ein. Dies wird sich sicherlich in den nächsten Wochen noch viel besser einspielen. Aber ich bin schon so happy, dass es inzwischen so gut läuft und die fünf "S" halfen uns schon an einigen Tagen.

Das sind die 5 S- Beruhigungsmethoden des Herrn Dr. med. Karp:

  1. Stramm einwickeln (Pucken – auf englisch: swaddling)
  2. Seiten-Bauchlage (natürlich nicht zum schlafen, nur zur Beruhigung/zum Einschlafen; zum Schlafen wird wegen SIDS ganz klar die Rückenlage empfohlen)
  3. Schschsch-Geräusche
  4. Schaukeln
  5. Saugen (Finger, Schnuller, Brust)
Bei uns hilft am Besten das Pucken in Kombination mit dem Schaukeln und den "Schschsch"-Geräuschen. Weil wir schon heißer vom vielen "Schschsch" wurden, fanden wir ein Video bei Youtube, welches uns "die Arbeit" erleichterte. Am Anfang empfanden wir das Geräusch als unangenehm, Leyla beruhigte es immer ruckizucki. Mittlerweile schlafe ich immer selbst bei dem Geräusch ein :D. Vielleicht mag unser "Schschsch" auch mal jemand bei seinem schreienden Kind testen - bei uns hat es gewirkt!


Fläschchen in der Nacht 


Um Nachts noch schneller die Fläschchen zubereiten zu können und nicht mit einem schreienden Kind auf dem Arm die Nahrung mischen zu müssen, habe ich inzwischen alles im Schlafzimmer auf einer Kommode neben dem Bett parat. Wir packen Abends Fläschchen und Zubehör, sowie das bereits in einem Portionierer vorbereitete Milchpulver und eine Isolierkanne mit abgekochten Wasser zusammen und können somit innerhalb einer Minute das perfekte Fläschchen für unsere Tochter machen.

Auf Grund der Nachfrage,  unser Wasserkocher mit Temperaturregelung ist von Philips:
Philips 4685/90 Wasserkocher
Sollte doch das Wasser zu heiß sein, da frisch aufgekocht, nehme ich noch den Nuk Cool Twister zur Hilfe. Aber meist klappt es mit der Tempi super, wenn man vorausschauend das Wasser aufkocht, abkühlen lässt und sodann bei Bedarf mit dem Wasserkocher auf 40 Grad erhitzt. Gibt man das Pulver hinzu und schüttelt alles ist dies sodann in der perfekten Trinktemperatur. Abgekochtes Wasser darf für Babynahrung laut einem Internetbericht auf Mamiweb.de 24 Stunden in einer ausschließlich dafür verwendeten Thermoskanne aufbewahrt werden: http://www.Mamiweb.de/familie/das-wasser-fuers-baby-das-solltest-du-wissen/1

Mittwoch, 15. Januar 2014

Mein Besuch und mein Dino-Baby (2 Wochen und 2 Tage alt)


Jetzt komme ich mal wieder zum Schreiben und darf über meinen Besuchs-Tag berichten. Der Tag und das turbulente Wochenende sind vorbei und ich bin wahrlich froh darüber. Leyla war das Wochenende so unruhig gewesen. Vor allem in den Abendstunden schrie sie viel und man konnte sie kaum beruhigen. Nichts stimmte sie so recht zufrieden. Der Besuch an sich war nicht ganz so schlimm wie erwartet. Die Aufdringlichkeiten hielten sich im Rahmen. Eine Besucherin raubte mir zwar etwas die Nerven, aber nach einem kurzen Feuer spucken, hielt sie sich zurück. Sie verfolgte mich die ganze Zeit in der Wohnung. Beobachtete was ich wie tat. Sah beim Fläschchen zubereiten und geben zu und begutachtete auch das Bäuerchen-machen. Als die Dame sich sodann noch nebenan stellte als ich Leyla wickelte und mich bereits mit ihren "dududu" und "dadada" zur Weißglut brachte, erreichte sie es sodann meinen Wuthöhepunkt. Sie ließ plötzlich einen Schrei fahren, weil Leyla etwas Milch spuckte. Ich machte es ganz selbstverständlich weg, aber die Frau wühlte mit dem Gequatsche und dem Geschrei meine Kleine nur auf und meine Prinzessin schrie vor Schreck. Und nach diesem Vorfall warf ich die Besucherin recht unsanft aus dem Zimmer und knallte die Tür zu. Ich konnte sodann wieder durchatmen und ganz relaxt meine Maus versorgen. Leyla quängelte die ganze Zeit während des Wickelns als die für sie unbekannte Frau quasselte. Als sie sodann aus dem Zimmer war, beobachtete mich meine Kleine nur und gab keinen Mucks von sich. Sie war einfach nur ruhig und so entspannt wie ich sie kenne.

Obwohl gestern allerdings kein Besuch da war, hatten wir es vergangene Nacht nicht einfach. Leyla bekam ihr Fläschchen, wurde gewickelt und sodann ihren Schlafsack angezogen. Wir wollten sie wie jeden Abend ins Beistellbett legen und ich legte mich gleich nebenan. Doch dann fing sie das Schreien an. Und sie ließ sich nicht mehr beruhigen. Wir kuschelten mit ihr, wiegten sie hin und her, sprachen sanft mit ihr und sangen Lieder vor. Normalerweiße half dies immer und sie wurde wieder ruhig. Doch so war es nicht gestern. Sie schrie und schrie. Bauchweh hat sie zwar öfters, aber das war es gestern nicht ausschließlich. Wir versuchten gefühltermaßen alles, damit sie aufhört mit dem Schreien, aber es blieb sehr lange ohne Erfolg. Wir machten sogar den Föhn an, aber da war sie nur kurz ruhig. Alles in allem schrie sie fünf Stunden am Stück und wir wussten irgendwann auch nicht großartig weiter. Wir durchforsteten das Internet nach Tipps, wandten die Tricks der Hebamme an - aber ohne jeglichen Erfolg. Als sie nach Stunden des Schreiens tatsächlich einschlief, war sodann alles "gut". Sie schlief die restliche Nacht prima und meldete sich nur bei hunger. Das klappte alles einwandfrei. Warum sie schrie - wir wissen es nicht. Meist ist dies bei Überforderung durch die vielen Eindrücke, welche das Kind am Tage wahrgenommen hat. Wir hatten am Tag keine Ausflüge gemacht und auch nichts für uns ersichtlich anderes gemacht als in den vorherigen Tage. Letztlich müssen wir nun die nächsten Tage/Nächte weiter beobachten. Ich habe im Internet bereits einen Pucktuch bestellt, das Pucken mit einer Babydecke geübt und trage Leyla seit mehreren Stunden im Tragetuch umher. Im Tragetuch gefällt es ihr sichtlich. Sie wirkt total entspannt und schnarcht sogar etwas. Mein Schatz ist auch begeistert, wie gut es ihr tut. Wir nehmen an, dass wenn es ihr im Tragetuch so gut gefällt, dass auch das Pucktuch/Pucksack seine positive Wirkung zeigen wird. Wir sind gespannt und hoffen heute auf eine ruhigere Nacht mit unserer hübschen Maus.

Leyla gab ich mittlerweile auch den Spitznamen Dino-Baby. Zum Einen steht ihr die Farbe grün sehr gut und zum Anderen ist sie immer so gierig, wenn es ein Fläschchen gibt. Da erinnert sie mich irgendwie an einen Dinosaurier :). Deshalb ist meine Leyla mein Dino-Baby.