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Donnerstag, 6. März 2014

Hüftsonographie zur U3 (9 Wochen + 3 Tage alt)


Hüftsonographie zur U3 beim Orthopäden


Da meine "alte" Kinderärztin kein Ultraschallgerät in ihrer Praxis hatte, musste ich mit Leyla nochmals extra einen Termin beim Orthopäden ausmachen um ihre Hüfte schallen zu lassen. Dies gehört standardmäßig zur U3. Wir packten die Hübsche ein, fuhren los und nach einer Parkplatzsuche in einem heruntergekommenen Parkhaus ohne Aufzug (wir befanden uns auf der 5. Parketage) gelangten wir noch rechtzeitig zu unserem Termin. Die Praxis war modern eingerichtet. Wir mussten etwa 20 Minuten warten. Leyla bekam in der Zwischenzeit Hunger und ich bereitete ihr ein Fläschchen zu. Dann sollten wir sie auf der Liege ausziehen für den Ultraschall. Und dort kackte sie wahrlich alles voll :D. Ich machte Scherze mit "lieber hier als bei uns Zuhause" ;). Unsere Prinzessin schrie kurz wegen dem kalten Ultraschallgel und der Arzt erschrak bei dem Lauten kurzen Schrei "Hilfe, Ihre Tochter hat aber ein lautes Stimmorgan. Das geht ja richtig durch und durch". Und so wie ich bin, konterte ich mit "Sie übt schon einmal, weil sie Opernsängerin wird und wir können zudem niemals sagen, dass man sie nicht nicht gehört hätte - selbst wenn sie mehrere Zimmer weiter wäre."

Mittlerweile schreit sie aber nicht mehr so laut wie am Anfang. Wenn sie loslegt, ist es zwar laut, aber doch von der Stimmlage her eher ein Mix aus Quengeln und Schreien. Es stimmt wie es in den Büchern steht: das Schreien wird viel nuancierter und man erkennt leichter was sie möchte. An für sich schreit sie aber nur bei Hunger. Wegen einer vollen Windel bräuchte sie nicht schreien, wir wechseln diese häufig und bei einem großen Geschäft riecht man das sofort. Bei Flaschenkindern sei der Geruch intensiver als bei Stillkindern. Ich habe zwar keinen direkten Vergleich, aber ich glaube einfach mal den diversen Autoren.

Aber zurück zum Thema: die U3 Hüftsono war unauffällig und Leyla ist kerngesund :)!

Sonntag, 16. Februar 2014

Osteopathie beim Säugling (6 Wochen und 6 Tage alt)

 

 Osteopathie - Hokuspokus oder wirklich wirkungsvoll?

Das erste Mal mit dem Gedanken eine osteopathische Behandlung machen zu lassen, kam mir, als Leyla abends immer so viel vor dem Schlafengehen schrie. Dies besserte sich aber nun nach etwa fünf Wochen und so verwarf ich den Gedanken. In Foren las ich, dass bei manchen Kindern der Gang zum Osteopathen sehr geholfen hat. Sei der Grund schlechtes Trinken oder Schlafen, Schreien uvm. - eine osteopathische Behandlung hätte Wunder gewirkt. 
In meinem geweckten Interesse fragte ich mich, wer Osteopath werden oder ob sich jeder so nennen darf. Heraus kam, dass dies tatsächlich ein Studiengang ist.  In mir kamen dennoch weiterhin so amüsante Gedanken auf "Was lernt man in diesem Studium? Wie man die Menschen im Glauben lässt etwas zu tun?"- ich weiß, es sind böse Gedanken. Aber sie sind berechtigt, weil man einfach nicht dahinter kommt, ob der Mann, welcher die Hände um den Kopf schließt, tatsächlich etwas außer Handauflegen und eine Art Meditier-Zustand einnehmen, macht. 

Weil Leyla eine ausgeprägte Lieblingsseite hat, empfahl uns die Kinderärztin einen Osteopathen aufzusuchen. Nach vielem herumtelefonieren, bekamen wir nach wenigen Minuten einen Rückruf von einem Osteopathen und einen Termin für den nächsten Tag. Wir nahmen natürlich den Termin dankend an. Die meisten uns vorgeschlagenen Termine lagen über einen Monat in der Zukunft. Besonders bei Säuglingen sollte aber ein solche osteopathische Behandlung möglichst frühzeitig erfolgen.

Beim Osteopathen am nächsten Morgen schlief Leyla tief und fest im Maxi Cosi. Der Osteopath bat uns die Kleine schlafen zu lassen und schaute sie sich erst einmal genau an. Er stellte fest, dass Leyla ein schiefes Köpfchen und dadurch bedingt eine Muskelverkürzung auf einer Halsseite habe und dieses sich bereits im Mutterleib verformt haben muss. Er zeigte uns genau die Stellen woran man dies erkennen könne und tatsächlich sahen wir das Gleiche. Normalerweiße schaut man sich sein Kind nicht so genau von oben an und vergleicht die Symmetrie der beiden Kopfseiten. Zumindest war mir dies zuvor nicht aufgefallen. Wir legten unsere Maus auf den Behandlungstisch und der "Wunderheiler" hielt ihr Köpfchen in seinen Händen. Was er genau machte? Ich habe nichts gesehen :D. Wir sprachen mit unserer Maus während der Behandlung, damit sie weiterschlief, aber dennoch wachte sie irgendwann vor Hunger auf. Dies hatte ich mir bereits im Vorfeld gedacht und so mixte ich schnell ihr Fläschchen. Während sie dieses trank, hantierte der Osteopath weiter mit Leylas Köpfchen und Hals. Er zeigte uns auch einem Plastik-Kopf wie die verschiedenen Kopfplatten von Leyla liegen würden und was er tun würde. Er bemerkte sicherlich meine Skepsis und so legte er an meinem Kopf Hand an um mir sein Tun zu demonstrieren. Das Einzige was ich zum Ende der 2-3 Minuten spürte war ein ganz minimaler leichter Druck mit seinem Daumen an einer Stelle meines Kopfes, ansonsten spürte ich lediglich zwei warme Hände.

Nach der Behandlung benutzte Leyla tatsächlich für einen Tag erstaunlich oft ihre Nicht-Lieblings-Kopfseite. Aber bereits am nächsten Tag war alles wie vergessen und sie dreht sich einfach die ganze Zeit auf ihre Lieblingsseite. Auch eine Decke oder ein zusammengerolltes Handtuch im Rücken, wie uns als Tipp mitgegeben wurde, nützt überhaupt nichts. Lieber dreht unsere Maus ihren Kopf trotzdem auf ihre Lieblingsseite und steckt ihre Nase in das Handtuch und schreit protestierend als auf der anderen Seite zu liegen. Nur wenn sie auf mir schläft, schläft sie auf der anderen Seite und wenn ich sie wickel, spiele ich mit unserem "Rudi" - ein Tier mit Flügeln (ich weiß ehrlich nicht was dieses Kuscheltier darstellen soll, aber es ist bunt und Leyla ist begeistert davon :)), sodass sie schon beim Legen auf den Wickeltisch ihren Kopf sofort in seine Richtung dreht und auf die Quietsch-Stimme wartet.

Die Kosten für die osteopathische Behandlung wird von den meisten Krankenkassen mittlerweile übernommen. Unsere Krankenkasse übernimmt für drei Behandlungen 80 % der Kosten. Eine Behandlung kostet bei unserem Osteopathen 90 Euro und laut seiner Aussage könnten bis zu sieben Behandlungen notwendig sein. Wir werden vermutlich drei Behandlungen machen und dann entscheiden, wie wir weiterverfahren. Sollte eine Besserung eingetreten sein, werden wir wohl auch die restlichen Behandlungen wahrnehmen, ansonsten werden wir es sein lassen. Ich bin noch nicht genügend von der Wirkung überzeugt.

Die nächste U-Untersuchung & Kinderarzt


Ich bin schon auf die nächste U-Untersuchung gespannt, ob es sich zumindest etwas gebessert hat oder Leyla bis dahin ein stärker verformtes Köpfchen hat. Ich habe mich im Übrigen inzwischen dazu entschieden, den Kinderarzt zu wechseln. Vielen Dank für eure lieben Nachrichten und Worte. Ich lasse mich einfach nicht von einem Arzt zu einem bestimmten Impf-Zeitpunkt drängen. Ich werde dies so festlegen, wie ich es für meine Tochter als besten Zeitpunkt empfinde. Denn wer kennt unsere Maus besser als wir Eltern?


Montag, 3. Februar 2014

Die U3 Untersuchung (5 Wochen alt)

Die U3


Heute war sie - die U3 Untersuchung. Ich hatte ihr mit Spannung entgegengesehnt. Noch bevor mein Wecker klingelte, saß ich schon mit dem Fläschchen in der Hand für Leyla parat. Sie wird meist leicht unruhig bevor sie wegen dem Hunger losschreit. Und so machte ich ihr Fläschchen und 5 Minuten später kam ihr Hunger-Schrei. Sie schlief allerdings gleich wieder ein und vergaß wohl ganz ihr Fläschchen. Der erste Hunger war gestillt und dies schien ihr zu langen. Ihre neue "Schlafenszeit" nutzte ich um mich für den Arzttermin fertig zu machen und alles für unsere kleine Reise vorzubereiten (Fläschchen und Co.). Während ich dies tat, beobachtete ich Leyla mit meinem Monitor von meinem Video-Babyphone und so bekam ich um kurz vor 8 den Eindruck, dass sie gleich wieder loslegen würde, weil sie doch noch hunger hatte. Der Papa legte sich während meiner Abwesenheit neben meine Kleine und hielt ihre Hand - was ein süßer Anblick :). Ich bereitete das zweite Fläschchen vor und schwubs kam auch schon ihr Ruf. Das trank sie dann aber komplett aus und so hatte sie insgesamt innerhalb einer Stunde 160 ml verdrückt. Ihre bisher größte Mahlzeit.
Nach dem vielen Trinken war sie natürlich sehr zufrieden und so hatte ich sie im Nu gewickelt, umgezogen und wir fuhren zur Kinderärztin. Dort angekommen schlief sie brav und auch das Wiegen und Messen der Arzthelferin verschlief sie gnadenlos. Die Kinderarztpraxis war sehr schön gestaltet. Überall wurde liebevoll die Wand bemalt und ganz klasse fand ich, dass wir nicht im Wartezimmer Platz nehmen mussten, sondern in einen extra Säuglingsraum kamen, damit sich die kleinen neuen Erdenbewohner nicht an kranken Kindern anstecken würden. So etwas sollte es sicherlich viel öfter in Kinderarztpraxen geben. Ich denke nicht, dass dies so üblich ist. Als die Arzthelferin ihr Geburtsgewicht las und sodann unsere Maus anschaute, sagte sie gleich, dass Leyla sehr gut zugenommen habe und sicherlich über 4 Kilo wiegen würde. Ich konnte mir dies gar nicht so recht vorstellen, dass ihre Zunahme wirklich schon die 4 Kilo-Grenze überschritten habe. Allerdings habe ich seit ein paar Tagen Armmuskelkater - nun weiß ich auch warum :D.

Leylas Geburtsdaten:

Gewicht: 2760 Gramm
Körperlänge: 50 cm
Kopfumfang: 33 cm

nun 5 Wochen später bei der U3:

Gewicht: 4380 Gramm
Körperlänge: 54 cm
Kopfumfang: 36,5 cm

Wir waren sichtlich überrascht und total stolz über diese wundervolle Entwicklung unserer kleinen Großen. Die Kinderärztin untersuchte im Anschluss unsere Prinzessin und war auch mit ihrer Entwicklung vollkommen zufrieden. Sie zeigte uns anhand einer Kurve, dass Leyla zuvor etwas unter der Norm mit ihrem Gewicht und ihrer Größe lag und nun komplett die Normkurve erreicht hat. Sie hat somit ihr trotz ihrer Zartheit nach der Geburt alles aufgeholt. Die ersten Klamotten mussten wir auch schon aussortieren. Kleidungsgröße 50 und teils 50/56 ade!

Osteopathie beim Säugling


Der Ärztin fiel natürlich auf, dass unsere Prinzessin eine Schokoladenseite (nach rechts) habe und ihr Köpfchen immer wieder in diese Richtung dreht. Dies war uns und auch unserer Hebamme zuvor schon aufgefallen und wir versuchen sie fleißig für die linke Seite zu begeistern. Wenn sie im Stubenwagen liegt, dreht sie zum Beispiel ganz häufig schon ihr Köpfchen nach links um die Vögel zu beobachten. Demnach glaube ich, dass dies auch in den nächsten Wochen noch viel besser wird. Zur Sicherheit gab sie uns noch ein Privatrezept für eine osteopathische Behandlung. Der Osteopath soll überprüfen, ob vielleicht eine kleine Blockade bezüglich der Halswirbelsäule vorliegt und deshalb unsere Maus die rechte Seite bevorzugt. Über die Osteopathie hatte ich auch schon viel gelesen bezüglich Schreikinder und so weiter und demnach bin ich dem Ganzen sowieso nicht abgeneigt. Wir hatten bereits letzte Woche ein paar Osteopathen in der Umgebung herausgesucht um einen Termin zu vereinbaren. Bei einer "Ärzte" bzw. "Spezialisten"-Wahl schaue ich zuvor gerne Bewertungen an, bevor ich letztendlich einen Termin vereinbare.
Wie uns gesagt wurde, übernehmen mittlerweile immer mehr Krankenkassen Behandlungen beim Osteopathen. Und auch unsere Krankenkasse übernimmt zumindest 80 % der Behandlungskosten.

Nächstes Thema: Impfen.. 

darüber streiten sich bekanntlich die Geister. Und auch ich bin bei dem Gedanken bezüglich der Impfung von so kleinen Würmern unentschlossen. Natürlich ist impfen eine tolle Sache gegen die ganzen schlimmen Kinderkrankheiten. Aber wenn man an die Nebenwirkungen denkt und die bekannten Impfschäden wie Fieberkrämpfe, durch die Impfung ausgelöste Krankheiten und Behinderungen im Hinterkopf hat .. mhmmm.. ich bin da am Überlegen was wirklich das Beste ist. Zumal ich Fälle von Impfschäden kenne.
An für sich habe ich nichts gegen das Impfen, aber gegen das sooo frühe Impfen bei den Kleinen. Wenn wir Großen geimpft werden, geht es uns manchmal schon schlecht. Von Schlappheit, Muskelkater bei der Einstichstelle über leichtes Fieber oder grippeähnlichen Symptomen - auch uns kann das mitnehmen. Wie packen Säuglinge diese Herausforderung für den kleinen Körper? Denn schließlich nutzt der Körper bei einer Impfung seine eigene Abwehrstrategie: Er wird gezielt mit den im Impfstoff enthaltenen abgeschwächten oder abgetöteten Krankheitserregern oder Bruchstücken der Krankheitserreger in Kontakt gebracht, um die Bildung von Antikörpern auszulösen. So kleine Würmer haben keine großartigen Abwehrkräfte. Wenn die Kinder gestillt werden, bekommen sie zumindest von der Mama Abwehrkräfte über die Muttermilch. Und auch wenn die Mutter im Schwangerschaftsverlauf mal eine Krankheit durchstehen musste, erhält das Kind diesbezüglich Immunabwehr über die Plazenta. Ich war in meiner Schwangerschaft mit Leyla allerdings nicht einmal nur annähernd krank, weil ich einfach viel zu gesund gelebt und auf mich geachtet habe.

Mir wäre es am Liebsten die Maus erst impfen zu lassen, wenn sie etwas älter ist und nicht erst ein paar Wochen die Welt erkundet. Nun haben wir aber gleich von der Ärztin gesagt bekommen, dass wir bis zum ersten Lebensjahr alle Impfungen durchhaben müssen, ansonsten müssten wir uns eine neue Ärztin suchen. Sie würde nicht die Verantwortung für ungeimpfte Kinder übernehmen und ich musste sogar eine "Haftungs"-Erklärung unterschreiben, dass wir Leyla nicht bei der U4 impfen lassen möchten. Diese Erklärung müssten wir bei jeder U-Untersuchung unterschreiben, bei der sie nicht geimpft werden würde. Dass sich Ärzte absichern wollen, kann ich durchaus verstehen und auch dass sie zum Schutze ihrer anderen Patienten handelt. Aber uns unter Druck zu setzen und quasi die Pistole auf die Brust zu legen: Impfung im ersten Lebensjahr oder neue Kinderarztsuche - begeistert mich nicht wirklich. Ich überlege schon allein aus dieser Drucksituation heraus vielleicht wirlich einen anderen Kinderarzt auszuwählen. Die Maus kam allerdings sehr gut mit der Ärztin zurecht und hat bei der Untersuchung alles ohne jegliches Meckern mit sich machen lassen. Ob sie dies bei jedem Arzt machen würde, ist fraglich. Schwierig. Der bessere und richtige Weg wäre gewesen uns bezüglich der Impfungen aufzuklären und zu überzeugen. Dies ist leider nicht erfolgt. Von einer weiteren Mama aus einem Internetforum habe ich allerdings nun erfahren, dass sie bei ihrer Tochter die Impfungen einzeln und nicht gebündelt vornehmen lässt. So etwas könnte ich mir auch sehr gut vorstellen und das sagt mir auch schon um einiges mehr zu, als die volle Impf-Dröhnung auf einen Schlag solch einem kleinen Menschlein zuzuführen. Wie und was wir bezüglich dem Impfen und der Ärztin entscheiden, werdet ihr auf jeden Fall erfahren.

Der Kinderwagen - eine Herausforderung für Frauen? (4 Wochen + 6 Tage alt)

Der Kinderwagen


Ich gehe sehr gerne mit Leyla spazieren. Es ist für Mama und Kind Balsam für die Seele. Man sieht etwas anderes als die vier Wände des Zuhauses und kann auch in dem Babytrubel der ersten Wochen abschalten. Meine Maus ist meist sehr entspannt beim Spazieren gehen und ich genieße es wie der kühle Wind um meine Nase weht. Auch die kalte Jahreszeit hält uns nicht von dem Gang ins Freie ab. Ich glaube es gibt kein falsches Wetter für die Kinder und Babys, sondern einfach nur falsche Kleidung. Sollte wirklich mal ein Schneesturm auf uns zukommen, werde ich mir womöglich auch den Gang vor die Tür überlegen, aber solange es "nur" kalt ist, geht es ab in die Natur. Leyla wird dann in ihren Schneeanzug mit Schal und Mütze eingepackt. In den Kinderwagen lege ich sodann noch ein Lammfell und sollte es die Minusgrade erreichen, lege ich noch eine leichte Decke über sie. Wenn ich in die Wohnung zurückkomme, merke ich meist selbst, dass Leyla am Körper warm ist und da nichts gefroren haben kann. Ich glaube manchmal packe ich sie fast zu warm ein und ich denke dies werden fälschlicherweiße viele machen. Man muss versuchen einen guten Mittelweg zu finden.

Was ich mit meiner Überschrift zum Ausdruck bringen wollte? Wir haben einen Kinderwagen und einen Buggy. Beides von renommierten Herstellern. Als ich zum ersten Mal spazieren gehen wollte, war ich über das Gewicht des Kinderwagens geschockt. Bei uns im Haus gibt es keine Möglichkeit den Kinderwagen im Erdgeschoss zu stellen. So stand er zuerst in unserem Keller. Ich musste den Kinderwagen mit zwei Händen die Treppen hinauf schleppen. Das war ein Kraftakt der Extraklasse und für mich zarte kleine Person einfach auf Dauer ein Ding der Unmöglichkeit. Beim nächsten Aufbewahren des Kinderwagens, fand er einfach in meinem Auto Platz. Meine Idee war, dass ich ihn dann "nur" aus dem Kofferraum herausheben und keine Treppen hochschleppen müsste. Aber auch dies war einfach richtig schwer für mich. Wie viel der Kinderwagen tatsächlich wiegt, weiß ich gar nicht, aber es ist wohl mehrfach ein Problem, dass die meisten stabilen Kinderwägen zu schwer sind. Ein Buggy ist in den wenigsten Fällen als Ersatz geeignet, da die Meisten erst ab 3 bis 6 Monaten laut den Herstellern verwendet werden dürfen. Meist liegt dies daran, dass die Rückenlehnen nicht in die für Neugeborene wichtige Liegeposition gestellt werden können und die Reifen des Buggys nicht gefedert sind. So würde dies zu Lasten des Rückens des Babys gehen und ist somit ein Unding. Ich suchte nach einem leichten Buggy, welchen ich ab Geburt verwenden könnte und fand einen von Hauck. Die Bewertungen fielen sehr gemischt aus. Meist waren die Bewerter nach kurzer Zeit mit der Qualität des Buggys nicht mehr zufrieden, weil die Reifen mit dem Quietschen anfangen würden und ähnliches. Aber da ich den Buggy nur bis zum Einsatz meines weiteren Buggys verwenden möchte, war mir dies gleichgültig. Bestellt, geliefert, zusammen gebaut und auf ging es auf die Straßen. Der Buggy wiegt 6,5 Kilo und ist perfekt für kleine Spaziergänge. Die ersten kleinen Strecken hat der Buggy mit Bravour gemeistert. Im Moment laufe ich besonders gerne mit Leyla unter anderem zum Bäcker und gönne mir einen Krapfen/Berliner :). Ich komme manchmal nicht zum Essen und da ist so eine süße Versuchung einfach großartig.

Heute steht die U3 unserer Maus an. Ich bin schon so sehr gespannt wie sie sich entwickelt hat und wie Leyla auf den Arztbesuch reagiert. Auch wie die Kinderärztin zu ihr ist und ganz besonders interessiert mich das aktuelle Gewicht unserer Prinzessin. Ich werde berichten :).

Freitag, 3. Januar 2014

Heute gehts nach Hause (5 Tage alt)



Heute geht's nach Hause. Es sind fünf Tage seit der Geburt meiner Maus vergangen und uns geht es sehr gut. Ich habe keinerlei Beschwerden und bin trotz Kaiserschnitt wie ein kleiner fitter Turnschuh. Ich freue mich auf Zuhause und bin sehr gespannt wie sich mein Kleintierzoo mit meiner Maus anfreunden wird.

Gestern hatte Leyla ihre U2 Untersuchung und es lief alles prima. Ihr eines Füßchen ist etwas krumm, aber das wäre mit etwas "Krankengymnastik" in Form von Massagen einfach zu beheben, da die Muskel und Knochen noch alle weich sind. Leyla befand sich im Bauch fast immer in ihrer Lieblingsposition: Kopf nach unten, Po nach Links und ausgestreckte Beinchen nach rechts. Den Fuß, welchen ich so oft in meinen rechten Rippen spürte, war sicherlich dieser nun leichte krumme Fuß von Leyla-Maus. 

Es warten noch ein paar spannende Stunden auf uns. Gleich werden wir hier im Krankhaus ein kleines Familien-Baby-Fotoshooting haben und im Anschluss kommt das TV-Team. Ich freue mich, hoffe nur es wird für Leyla nicht alles zu viel. Sie wurde aber soeben von mir gefüttert und gewickelt, sodass ich optimistisch bin, dass sie in den nächsten Stunden viel schlafen wird. 

Ich musste mich gestern mit einer Hebamme anlegen. Und zwar wird hier einen gezeigt, dass man erst die Babys wickeln und dann füttern soll. Allerdings gefiel dies Leyla gar nicht. Sie schrie alles zusammen während des Wickelns und beim Fläschchengeben könnte sie dann wieder entspannen. Allerdings war sie dann stundenlang wach und schrie immer wieder. Mich beschäftigte das und so vertraute ich meiner Intuition und gab ihr erst das Fläschchen und wickelte sie sodann. Das Ergebnis: ein ruhiges und glückliches Baby beim Füttern und ein ruhiges und glückliches Baby beim Wickeln. Ich hat nachts um ein Fläschen und die Hebamme sagte: "Nein, erst wird gewickelt". Und ich erklärte ihr etwas zickig, dass es mein Kind ist und ich die Entscheidungen treffe was mit meinem Kind passiert. Es ist auch schließlich Rooming-in und die Maus ist von ihrer Geburt an ohne Pause bei mir gewesen, was ich sehr schön und wichtig empfand. Ich bekam dann mein Fläschchen widerwillig. Die Maus bekam ihr Essen und ich machte mich nach dem Bäuerchen langsam los zum Wickelraum. Die Hebamme teilte mir mit, dass sie Leyla sodann wiegen müsse. Also wickelte ich Leyla und dieses Mal musste ich sie auch komplett umziehen, weil sie sich vollspuckte. Ich holte dann die Hebamme zum Wiegen und dann teilte sie mir mit, dass sie mit "meiner" Kleidung Leyla nicht wiegen könne. Das würde nur mit der Krankenhauskleidung gehen. Und so musste ich zu Leylas Missfallen nochmals alles komplett ausziehen und wieder anziehen. Leyla quängelte natürlich herum. Und dann sprach die Hebamme zu meiner Tochter "Na du hast jetzt wieder hunger - deine Mama wollte ja nicht auf mich hören". Und ich zickte wieder mit "Nein, meine Tochter hat kein hunger. Sie will nur nicht x mal an- und ausgezogen werden. Sie will zu Mama und in den Schlaf geschaukelt werden". 
Also ich musste solche Erfahrung nur mit dieser einen Hebamme machen. Tendenziell ist es der Wahnsinn wie nett und fürsorglich das Personal zu einem und dem Kind ist. Es kommt einen vor, als würden sie wirklich jedes Baby als ein ganz großes Geschenk ansehen. Perfekt!

Mit Leyla und mir läuft es auch Tag für Tag immer perfekter. Man spürt, dass wir einfach ein tolles Team sind, welches immer weiter sich kennen und lieben lernt. Mittlerweile weiß ich was sie bedrückt je nachdem wie sie schreit oder quängelt und sie kennt die Abfolge was Mama in welcher Situation macht und das gibt ihr Vertrauen und Sicherheit. 

Diese Babybetten hier im Krankenhaus sind klasse. Dadurch, dass sie durchsichtig sind, sehe ich Leyla immerzu. Leyla schläft je nach ihrem Bedarf im Babybett oder bei mir auf der Brust. Manchmal ist das Babybett absolut okay für sie und manchmal sucht sie einfach meine Nähe und das lasse ich voll und ganz zu, denn das stärkt nur die Mama-Tochter-Bindung und ich will, dass meine Maus von klein auf spürt, dass ich immer für sie da bin. 

Mittlerweile haben wir auch viel Krankenhausbesuch gehabt. An dem einen Tag wurde es mir zu viel und ich habe alle rausgeworfen. Aber es ist schön mit dem Besuch der Liebsten. Wir wurden reichlich mit Windeln und Bodys und so weiter beschenkt. Alles sehr liebevoll verpackt und absolut toll ausgesucht. Mein Geschmack würde immerzu getroffen.