Samstag, 15. März 2014

Mein erstes Fotoshooting - ein wundervolles krankes Mädchen braucht Hilfe


mit einem wunderhübschen kranken Mädchen. Das Fotoshooting war etwas ganz besonderes. Mein kleines Modell ist schwer krank und ihre Mama hatte sich einfach schöne Bilder von ihr gewünscht. Es war für mich eine Ehre diese wundervollen Fotos der Maus machen zu dürfen. Ich hoffe und glaube, dass den Eltern die Ergebnisse gefallen und ich Ihnen eine Freude bereiten konnte. Die ersten Bilder sind bearbeitet und alle Fotos gehen auf CD Rom mit ein paar entwickelten per Post zu den Eltern der Hübschen. Da mich das Schicksal der kleinen Maus sehr rührt und vielleicht der passende Leser meinen Blog liest, mache ich hier einen kleinen Aufruf:


Das hübsche Mädchen ist 4 Jahre alt und sie leidet seit zwei Jahren an Atemaussetzern. Bis zu 200 muss sie pro Tag erleben. Ein Jahr ihres jungen Lebens befand sie sich vollstationär im Krankenhaus und doch konnte man nichts finden. Keine Krankheit, keine organischen Probleme. Epileptische Anfälle werden ausgeschlossen, aber anders als die typische Schlafapnoe treten die Atemaussetzer auch tagsüber und nicht nur im Schlaf auf. Wie aus dem Nichts heraus durchlebt das Mädchen täglich die Atemaussetzer. Laut den Ärzten habe sie keine lange Lebenserwartung, weil ihr Herz oder ihre Lunge irgendwann keine Kraft mehr haben würden. Wenn ihr jemanden kennt oder einer von euch selbst mit solch einem Schicksal betroffen ist, dann schreibt mir bitte eine E-Mail. Laut den Ärzten gäbe es deutschlandweit nicht einen ähnlichen Fall. Die Mutter hofft auf eine Familie, welche vielleicht Antworten bringen kann. Und gerne würde sie Vergleichswerte wissen, wie alt die entsprechenden Kinder geworden sind oder ob sie heute noch leben.

Du kannst diesen Beitrag auch gerne bei Facebook & Co teilen. Wenn es nur ein Mensch liest, der sich damit auskennt oder helfen kann, hat es sich gelohnt!

Freitag, 14. März 2014

Produkttest Eucerin Aquaphor - die kleine Wundercreme

Eucerin Aquaphor - mein Produkttest


Bereits vor einigen Wochen habe ich ein Produkttestpaket der Eucerin Aquaphor erhalten. Nicht nur ich war auf den Inhalt gespannt gewesen, sondern auch mein Kater Milano, welchen ich davon bewahren musste, nicht gleich den Karton mit seinen Zähnen zu öffnen. Dies macht er nämlich ausgesprochen gerne :).

In meinem Testpaket war eine schön geschriebene Karte, zwei Eucerin Aquaphor Cremetuben und ein weißes großes Duschhandtuch. Bei der Eucerin Aquaphor handelt es sich um eine Wund- und Heilsalbe und ein kleiner Alleskönner, ob beim Sport, der Haus- und Gartenarbeit oder für die Babypflege. In den USA bereits seit Jahren nicht mehr weg zu denken, kommt sie nun endlich nach Deutschland. Angepriesen als kleines Wundermittel war ich sichtlich gespannt was mich erwarten würde. Mit dem Testen begann ich nach der Geburt von Leyla. Die Creme ist von der Konsistenz wie eine durchsichtige Salbe. Der Geruch mild und angenehm. Da die Eucerin Aquaphor für quasi alles geeignet sei, habe ich sie auch in allen Lebenslagen getestet.


Test 1: Der Babypopo

Wer kennt es nicht, dass ein Kind mal einen wunden Po hat. Vor allem in der Zeit nach der Geburt hatte meine Maus oft einen wunden Po und als Eltern ist man besorgt. Denn man möchte, dass dies schnellstmöglich weggeht, damit das geliebte Schätzchen kein Aua hat. Also reinigte ich den Po meiner Maus sanft und benutzte im Anschluss die Eucerin Aquaphor Salbe. Und tatsächlich: im Nu war die Entzündung vom Popo weg und kam bislang auch nach Wochen nicht wieder.

Test 2: Trockene Hände

Die Winterzeit und nun der Wetterumschwung. Da wird die empfindliche Haut am ganzen Körper beansprucht. Vor allem die Hände sind meist leidtragend und werden schnell trocken. So creme ich mir immer wieder die Hände ein, wenn ich an Leylas Wickelschrank vorbeilaufe und meine Hände sind im frühlingshaften Glanze erstrahlt - keine Trockenheit mehr. Weil auch mein Schatz Probleme mit seinen Händen hatte, gab ich auch ihm die Creme und auch er hat nun wieder streichelzarte Hände.

Test 3: Mein neues Tattoo 

Ich habe mir vor wenigen Wochen ein neues Tattoo stechen lassen: Leylas Name und die Original CTG-Herztonlinie. Im Tattoostudio wurde mir die Bebanthensalbe oder eine Vaselincreme empfohlen. Da ich schon mehrere Tattoos habe und weiß wie sie verheilen müssen, testete ich vorsichtig die Eucerin Aquaphor. Vor allem in der Zeit wo der Juckreiz durch den Heilungsprozess stark war, schmierte ich gerne die Creme auf die Tattoostelle und das Jucken verschwand im Nu für einige Stunden. Mittlerweile ist das Tattoo perfekt verheilt und ich kann demnach sagen: Die Eucerin Aquaphor ist auch für die Tattoopflege bestens geeignet.

Test 4: Kaiserschnittnarbe

Der Kaiserschnitt hinterlässt natürlich eine Narbe, welche zwar gut verdeckt unter der Unterwäsche verschwindet, aber dennoch ist mir eine Pflege der geröteten Haut wichtig. Ich probierte mehrere Sachen aus. Öle, Cremes und schließlich die Eucerin Aquaphor. Und auch hier kann ich sagen, dass es sich einfach gut anfühlt. Die Haut ist weich und geschmeidig und die Narbe kann so sicherlich mit am Besten heilen und nach und nach verblassen.

Wie man liest, ich bin absolut begeistert von der Salbe! Sie ist wahrlich ein kleiner Alleskönner und aus meinem Haushalt nicht mehr wegzudenken. Ich denke, dass sie sich sehr stark auch hier in Deutschland durchsetzen wird und demnächst überall im Hause parat sein wird wie auch die altbekannten Cremes wie Bebanthen und Co.

Vielen Dank an dieser Stelle, dass mir dieser Produkttest der Eucerin Aquaphor ermöglicht wurde. Nun habe ich eine neue Lieblingssalbe in meinem Haushalt :).

Sonntag, 9. März 2014

Ehrenamtliche Fotografie für Sternenkinder (9 Wochen + 6 Tage alt)


Wenige Tage sind seit dem schönen Punkt12 Beitrag vergangen. Ich bekam hierauf viele E-Mails und war und bin wahrlich über die positive Resonanz, die vielen Glückwünsche und Geschichten gerührt. Nach und nach lese ich in freien Minuten die lieben Worte vor allem von jungen Frauen und auch Mamas von Sternen- als auch Erdenkindern. Aber auch Papas und welche die es werden wollen, füllten mein Postfach. Ich werde jede Nachricht beantworten - versprochen :)! Seid bitte nicht böse, dass dies wenige Tage dauern kann. 

Eine Nachricht beschäftigte mich ganz besonders. Die junge Frau berichtete mir von einer Organisation, die ehrenamtlich (kostenlos) Sternenkinder fotografiert. Sofort schaute ich mir die Seite www.dein-sternenkind.de an. Mit meinem Freund sprach ich darüber, denn ich war sofort interessiert an der Thematik.  Um nichts zu überstürzen, schlief ich noch eine Nacht darüber. Ich fragte mich, ob ich für diese wertvolle Tätigkeit als Sternenkind-Fotografin geeignet sei. Für mich stellt es kein Problem dar ein Sternenkind zu sehen. Dies wird der Hauptgrund sein, weshalb viele Fotografen vor diesem Engagement abschrecken. Aber es ist auch verständlich. Ich wüsste nicht, ob ich dies machen könnte, wenn ich mich nicht mit Sternenkindern auskennen würde bzw. selbst zwei Kinder im Himmel hätte. Ansonsten denke ich, dass ich durch mein ruhiges Wesen gut als Fotografin für diese besonderen Erinnerungen geeignet bin. Was dagegen sprechen könnte? Ich bin keine ausgebildete Fotografin. Ich kenne mich mit meiner Kamera und Bildbearbeitungsprogrammen aus, aber professionelle gelernte Fotografen würden sicherlich Kritikpunkte an meinen Fotos finden. Ich kann wohl keine richtigen Profibilder bieten, aber Bilder mit Herz. Und wenn ich das eine oder andere Bild auf Fotografen-Homepages anschaue, denke ich mir, dass manche meiner Aufnahmen gar nicht schlecht sind. Die richtige Lichteinstellung macht nunmal keinen guten Fotografen aus. Für mich ist das Gefühl wichtiger. Bei der Anmeldung als Fotograf bei dein-sternenkind.de fiel mir sofort auf, dass ich eine Homepage benötigen werde. Die Erstellung nahm ich sogleich in Angriff und dies ist nach zwei Tagen das Zwischenergebnis: www.babyportrait.wix.com/foto

Auf der Suche nach ähnlichen Organisationen, fielen mir sodann noch www.tapfere-knirpse.de und www.charity-kinderfotografie.de auf und auch dorthin schickte ich eine Bewerbung als Fotografin. Die Seite von dein-Sternenkind.de spezialisiert sich auf Sternenkinder - Kinder, welche meist vor, während oder kurz nach der Geburt in den Himmel fliegen. Tapfere Knirpse und die Deutsche Kinderfotografen Charity Vereinigung bieten ihre fotografischen Dienste Familien mit kranken und behinderten Kindern an. Ich würde mich gerne sowohl für alle drei Punkte zur Verfügung stellen und eine wertvolle Erinnerung für die Eltern schaffen. Ich bin gespannt wo ich eine Chance als ehrenamtliche Fotografin erhalte.

Gestern erhielt ich bereits eine erste Anfrage einer Mama mit einer schwer kranken Tochter. Ich freue mich für diese Familie schöne Fotos machen zu dürfen und so auf meine Art und Weise zu helfen. Nächste Woche soll dann das Fotoshooting mit dem wunderhübschen Mädchen stattfinden - ich werde mein Bestes geben.

Freitag, 7. März 2014

Unsere zweite Sitzung beim Osteopathen (9 Wochen + 4 Tage alt)



Für mich ist es weiterhin Hokuspokus. Meiner Meinung nach hat sich nichts verändert. Sie dreht ihren Kopf nach links, aber nur in Situationen in denen sie es auch wirklich muss um nicht das Ultimative zu verpassen: z.B. die Kuscheltie-Eule Rudi beim Wickeln und wenn wir abends ihr links angebrachtes Mobile anmachen, welches sie mit offenem Mund und großen Augen bestaunt.

Der Osteopath "behandelte" sie zuerst angezogen im Maxi Cosi und als sie wach wurde, nahm sie auf seiner Liege "Platz". Als sie weiter schrie, meinte der Osteopath "Machen Sie ihr ein Fläschchen, sie hat sicherlich Hunger". Und ich gab zurück "Nein, hat sie nicht. Sie hat nur keine Lust auf der Liege zu liegen und will zu Mama". Und dann fing Mr. Hokuspokus die Diskussion mit mir an, dass ich das doch gar nicht wissen könnte, weil die Kleine nicht reden kann. Na gut, ich machte ihr ein Fläschchen, sie trank ein paar Schlücke und schrie weiter. Ich nahm sie dann um ein Bäuerchen zu machen und in hohem Bögen erbrach sie die Milch über seiner Liege, den Teppichboden und seinen Schrank. Aber nein ich war nicht so nett wie ich es von meiner Natur aus eigentlich bin und machte das Erbrochene weg, sondern lobte meine Tochter mit "Oh weia, das war dir zu viel Milch. Aber gut, dass alles raus ist und dich nicht weiter bedrückt". Und der Osteopath schrubbte seinen Boden. Da ich ihre Verstopfungsprobleme ansprach, wollte er mir noch seine Massagemethode zeigen, welche im Nu helfen würde. Die meisten Kinder würden sodann gleich ihr Geschäft machen. Er erklärte, dass er erst den Darmausgang massiert um die Verstopfung zu lösen und sodann von rechts unten den Bauch in kleinen Kreisen im Uhrzeigersinn nach links oben um den Bauchnabel herum wandert. Also anders als es Hebammen und Ärzte empfehlen (Uhrzeigersinn von links unten nach oben um den Bauchnabel herum nach rechts unten zum Darmausgang). Sein versprochenes Häufchen kam nicht und er packte sie schnell mit den Worten "Naja sie wissen nun wie es geht und können es Zuhause selbst machen" ein, als er bemerkte, dass Leyla unruhig wurde. Ich spürte, dass sie gleich wieder schreien würde, wenn er weiter ihren Bauch "massieren" würde. Ich denke dies spürte er auch und so hörte er so plötzlich auf. Da er ausschließlich mit Kindern arbeitet, nehme ich an, dass er zumindest solche kleinen Signale von Babys gut deuten kann. Und ein heulendes Baby macht sich bei einer osteopathischen Behandlung, welche nach seinen Aussagen "Kinder in den Schlaf wiegen würde", nicht gut. Er fing dann auch tatsächlich nochmals das Gezicke an mit "Wahrscheinlich hat Ihre Tochter gar keine Verstopfung. Woher wollen Sie wissen, dass sie nicht schreit, weil sie z.B. Kopfschmerzen hat? Wissen Sie wirklich immer warum sie in diesen Momenten schreit?". Mein Freund schmunzelte und dachte sich seinen Teil. Und ich sagte klar und bestimmt "Ja, das weiß ich. Denn ich bin die Mutter und spüre was mein Kind bedrückt." Der Osteopath ignorierte mich dann einfach und redete nur noch mit meinem Freund. Da kommt wohl jemand nicht mit selbstsicher auftretenden Frauen zurecht. 

Es ist nunmal meist so, dass die Menschen Ärzten und Co. blind vertrauen, keine Fragen stellen und vor allem keine Widerworte geben. Ich habe es schon selbst erlebt, dass mir eine Frage bei einem Arztbesuch auf der Zunge lag, aber diese nicht stellte, weil ich den Arzt nicht weiter aufhalten wollte und man kann seine Frage schließlich auch heutzutage im Netz googln. Mich interessieren oft Wahrscheinlichkeitswerte, auch wenn ich selbst bei Alisha erfahren musste, dass dies unerheblich ist, wenn du zu den z.B. 0,00001 % gehörst, die es trifft. Aber ich und wohl auch viele andere Menschen hängen sich gerne an Zahlen auf. 

Ich weiß, viele schwören auf Osteopathie, aber ich bin bislang nicht überzeugt. Da können viele Ärzte in Frankfurt sagen, dass ich den besten Osteopathen in der Umgebung ausgesucht habe und er "der Babyflüsterer" sei; wenn sich nichts bessert was durch ihn herrührt, dann kann ich mich nicht überzeugen lassen. Nach der Behandlung wollte er nochmals darstellen wie Leyla ihren Kopf nach links bewegen kann, aber sie wehrte sich und machte es nicht. Er ließ es dann auch, drückte uns die Rechnung und einen Termin in die Hand und verabschiedete sich. Ob wir nochmals zu ihm gehen.. ich bezweifle es. Ich lasse mich ungern als Mutter hinstellen, die ihr Kind nicht verstehen könnte, weil ein Baby nicht sprechen kann. Und seine Darstellung war sichtlich erfolglos. Ich glaube, wenn würde uns Krankengymnastik eher helfen. Mir fiel auf, dass sie auch Probleme mit ihrem rechten Arm hat. Immer wenn ich ihr ein Body ect. über den Arm streife, schreit sie kurz. Mit ihrem anderen Arm gibt es da keinerlei Probleme. Bei der täglichen Babymassage mache ich dann mit ihr immer spielerische Streckübungen und es scheint, als ob sie nach und nach schmerzfreier wird und den Arm mehr bewegen kann. Ich nehme stark an, dass hängt alles miteinander zusammen. Ich könnte mir vorstellen, dass ihre Halsmuskulatur verkürzt ist und dadurch der Arm beim Strecken schmerzt. Aber ich bin kein Arzt. Ansonsten scheint es sie ja nicht weiter zu stören, aber ich hoffe dennoch wir bekommen das bald ganz weg, damit sie komplett beschwerdefrei ist.

Donnerstag, 6. März 2014

Hüftsonographie zur U3 (9 Wochen + 3 Tage alt)


Hüftsonographie zur U3 beim Orthopäden


Da meine "alte" Kinderärztin kein Ultraschallgerät in ihrer Praxis hatte, musste ich mit Leyla nochmals extra einen Termin beim Orthopäden ausmachen um ihre Hüfte schallen zu lassen. Dies gehört standardmäßig zur U3. Wir packten die Hübsche ein, fuhren los und nach einer Parkplatzsuche in einem heruntergekommenen Parkhaus ohne Aufzug (wir befanden uns auf der 5. Parketage) gelangten wir noch rechtzeitig zu unserem Termin. Die Praxis war modern eingerichtet. Wir mussten etwa 20 Minuten warten. Leyla bekam in der Zwischenzeit Hunger und ich bereitete ihr ein Fläschchen zu. Dann sollten wir sie auf der Liege ausziehen für den Ultraschall. Und dort kackte sie wahrlich alles voll :D. Ich machte Scherze mit "lieber hier als bei uns Zuhause" ;). Unsere Prinzessin schrie kurz wegen dem kalten Ultraschallgel und der Arzt erschrak bei dem Lauten kurzen Schrei "Hilfe, Ihre Tochter hat aber ein lautes Stimmorgan. Das geht ja richtig durch und durch". Und so wie ich bin, konterte ich mit "Sie übt schon einmal, weil sie Opernsängerin wird und wir können zudem niemals sagen, dass man sie nicht nicht gehört hätte - selbst wenn sie mehrere Zimmer weiter wäre."

Mittlerweile schreit sie aber nicht mehr so laut wie am Anfang. Wenn sie loslegt, ist es zwar laut, aber doch von der Stimmlage her eher ein Mix aus Quengeln und Schreien. Es stimmt wie es in den Büchern steht: das Schreien wird viel nuancierter und man erkennt leichter was sie möchte. An für sich schreit sie aber nur bei Hunger. Wegen einer vollen Windel bräuchte sie nicht schreien, wir wechseln diese häufig und bei einem großen Geschäft riecht man das sofort. Bei Flaschenkindern sei der Geruch intensiver als bei Stillkindern. Ich habe zwar keinen direkten Vergleich, aber ich glaube einfach mal den diversen Autoren.

Aber zurück zum Thema: die U3 Hüftsono war unauffällig und Leyla ist kerngesund :)!

Mittwoch, 5. März 2014

Ein schöner Beitrag auf RTL Punkt 12 (9 Wochen + 2 Tage alt)


Gestern war es soweit und unser Beitrag bei Punkt 12 wurde ausgestrahlt. Ich war soooo gespannt gewesen. Den ganzen Morgen wuselte ich nervös herum. Man erlebt es ja nicht alle Tage im Fernsehn zu sein. Leyla war gestern ausgesprochen brav. Schon ab 11 Uhr lief bei uns der TV - man könnte es ja sonst verpassen ;). Leyla trank um 11:40 Uhr ein Fläschchen und um 11:55 Uhr! - machte sie dann Groß. Ich hab zu ihr gesagt, dass sie scheinbar wirklich den Beitrag verpassen möchte wie ich es am Vortag vorausgesagt hatte. Also nahm ich mein Handy mit, ging ins Kinderzimmer mit meiner Maus und wickelte sie. Da ich im Schwangerschaftsforum den Sendetermin bekannt gab, wusste ich, dass ich sofort eine Nachricht bekommen würde, sobald mich eine Mami entdecken würde. So ließ ich uns beim Wickeln viel Zeit und machte mit der Kleinen viel Käse. Sie hat beim Wickeln immer solch einen Spaß und lacht viel, das liebe ich. Nach dem Wickeln weint sie oft, weil sie noch mehr Quatsch machen möchte. Aber das kann man ja im Wohnzimmer fortführen. Dort schlief sie allerdings an meiner Schulter ein. Und so saß ich vor dem TV und wartete gespannt auf unseren Beitrag. Und es tat auch mal gut nach 9 Wochen mal wieder Fernseh zu schauen. Die vergangenen Wochen kam ich nicht wirklich dazu. Wenn die Kleine wach ist, möchte ich auch nicht, dass der Fernseher an ist. Sie schaut dann dorthin und ich denke so wäre eine Überreizung der Nerven vorprogrammiert.

Und dann kam er endlich :)! Es war ein seltsames Gefühl sich im TV zu sehen, die eigenen vier Wände und so weiter. Bei kleineren Bildausschnitten hatte ich die Bilder vor Augen, welche ich in den jeweiligen Drehmomenten erlebt hatte. Die Kreißsaalführung, das Warten am CTG, die Schminkfarben mit denen ich mein Bauch anmalte und wie ich selbst Bilder von meiner Babybauchkugel machte. Die Szene am Spielplatz wo ich ein Papa mit seinem Kind freudenstrahlend spielte. Besondere Momente.. 



Wer den Beitrag verpasst hat, kann ihn sich bei RTL Now ansehen. Er läuft ab der ca. 14. Minute:


Vielen Dank an dieser Stelle an das Filmteam, die Produktion und RTL Punkt 12 für die tolle Umsetzung dieses besonderen Themas. Es ist immer wieder wichtig die Menschen über Sternenkinder zu informieren, damit das Tabuthema keines bleibt und Betroffene nicht ihre Kinder im Himmel verschweigen müssen und Hilfe erhalten. Die Familie Martin hat auch hierzu mit den Eintragungen ins Familienstammbuch schon viel erreicht. Der nächste Schritt soll der Mitterschutz für die Sternenkind-Mamas sein. Meiner Meinung ist dies ganz besonders wichtig. Die Mamas brauchen nach solch einer traumatischen Geburt erst recht ganz viel Zeit um wieder auf die Beine zu kommen. Womöglich viel mehr als eine Mama, die ein gesundes Kind zur Welt bringt. Ich bin gespannt was sich in den nächsten Jahren noch alles für die Sternenkinder und Sternenkindereltern bewegen wird. 

Montag, 3. März 2014

Morgen sind wir im TV (9 Wochen alt)

auf  RTL "Punkt 12"  (4. März 2014)


In der Folgeschwangerschaft mit Leyla nach meinen Sternenkindern Alisha und Jemie wurde ich von einem Fernsehteam begleitet. Dies hatte ich während meinem Blogschreiben schon einmal beschrieben. Die Dreharbeiten haben viel Spaß gemacht. Auch habe ich Zuhause ein Videotagebuch geführt. Und wie ich heute erfahren habe, wird morgen der Beitrag ausgestrahlt. Ich bin schon sehr gespannt darauf und hoffe mit diesem Beitrag vielen Frauen und Sternenkind-Eltern etwas Mut zu einem Glück auf Erden mitgeben zu können. 

Im Schwangerschaftsforum habe ich natürlich auch gleich davon berichtet. Da uns im Moment unsere Maus sehr im Griff hat, sehe ich es schon kommen: Die Mädels aus dem Forum, unsere Familien und viele viele Menschen werden den Beitrag sehen, während wir ihn vielleicht verpassen werden :D. Zum Glück gibt es alternativ dann RTL Now und ich kann die Wiederholung anschauen. Aber wir werden natürlich auch den Beitrag aufnehmen.

Hilfe - ich wachse!

Genau dies nimmt uns seit drei Tagen rund um die Uhr in Anspruch. Alles lief in letzter Zeit so prima. Auch das Verstopfungs-Problem konnten wir mit einem kleinen Trick lösen. Und zwar mischen wir das Fläschchen nun mit Fenchel-Kümmel-Anis Tee und schwubs gibt es wieder jeden Tag Kacka. Nachdem wir beschwerdefrei sein müssten, befindet sich Leyla nun im Wachstumsschub. Letzte Woche hatte ich schon im Gefühl, dass sie dies im Griff hätte, doch was sich nun die letzten Tage hier abspielt, übertrifft alles. Es scheint so, als wären wir komplett am Anfang nach der Geburt der Kleinen. Wir machen alles und doch schreit und schreit sie. Auch unser Zubettgehen, welches sich nun so super eingespielt hatte, endet in ewig andauernden Schreiphasen. Ich bin sehr froh, wenn wir diese Phase überstanden haben. Ich finde es aber total beachtlich wie sie in diesen wenigen Tagen sichtlich über sich hinauswächst. Sie fixiert ganz genau Mama und Papa beim Reden, schaut interessiert die Haustiere an und wenn sie nicht gerade schreit ;) - kann sie so ausgiebig lachen und "reden". Wenn man mit ihr spricht, gibt sie ganz lustige Tönchen von sich. Es ist als würde sie mit uns quasseln. Da geht das Mama-Herz wahrlich auf. Manchmal hatte ich auch schon Tränchen in den Augen, wenn sie mich so angelacht hat. Es ist ein wunderschönes Gefühl von einem so tollen kleinen Menschlein so sehr geliebt zu werden und zu lieben.
Demnach sollte ich morgen "Punkt 12" verpassen, liegt dies ausschließlich daran, dass Leyla schreit ;).

Einen interessanten Bericht habe ich über ihre aktuelle Wachstumsphase gefunden. Hier stehen die Entwicklungsschritte drin, welche in der 9. Lebenswoche Wachstumsphase geschehen bzw. den Startschuss hierfür setzen:

 Beschreibung Wachstumsphase auf www.hallo-eltern.de

So ein Wachstumsschub dauert meist etwa eine Woche - demnach liegen doch nur noch vier Tage vor uns ;). Ich versuche es möglichst gelassen zu sehen. Auch wenn solche langen Schreiphasen wirklich anstrengend sein können. Leider hilft da auch keine Babytrage mehr, wobei sich dies bislang immer als meine Wunderwaffe darstellte, wenn sie etwas übermüdet war. Ich setzte sie hinein und sie schlief schnell ein. Die letzten drei Tage legte ich sie zu mir ins Bett, wir kuschelten und sobald sie tief eingeschlafen war, legte ich sie in ihr Bettchen. Die letzten Nächte schlief sie wieder gut und hatte zwischen ihren Mahlzeiten Zeitabstände von 2-3 Stunden. Tagsüber trinkt sie im Moment unendlich viele Flaschen, aber nur minimale Mengen. Den Tagesbedarf erreicht sie und das ist schon einmal die Hauptsache. Ich freue mich schon so sehr darauf, wenn der Schub vorbei ist und sich ihre Entwicklungen noch stärker zeigen. Ich bin so wahnsinnig gespannt sie wachsen zu sehen. Solch ein Kind ist einfach ein Wunder und es gibt nichts Schöneres.